Dunst und Sodl vertreten Bezirk Güssing im Landtag

Güssing, 21. 2. 2020

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Bei der Landtagswahl Ende Jänner konnte die SPÖ im Bezirk Güssing mit 48 % der Stimmen klar den Platz eins sichern. Landtagspräsidentin Verena Dunst und LAbg. Wolfgang Sodl vertreten die Region daher wieder im Burgenländischen Landtag. Im Rahmen der Pressekonferenz präsentierten sie die Vorhaben wie Digitaloffensive, Regionalisierung und Ausbau des öffentlichen Verkehrs.

Vergangenen Montag wurde Verena Dunst wieder zur Landtagspräsidentin gewählt. Für das entgegengebrachte Vertrauen freut sie sich genauso wie der Abgeordnete Wolfgang Sodl, der in seiner Funktion als stv. Klubobmann bestätigt wurde. Dunst wird im Klub die Bereichssprecherfunktion Inklusion ausüben, Sodl hat die Schwerpunkte Verkehr & Pendler, Energie & Innovation sowie Breitband.

Dunst berichtete, dass sie schon in der ersten Zeit als Landtagspräsidentin versucht hat, den Landtag zu öffnen. Dies wolle sie auch in Zukunft tun und die eingeleitete Demokratieoffensive fortführen. Dazu gehört für sie eine Reform des Jungendlandtages und ein Hauptaugenmerk auf die Erinnerungskultur zu legen. Für Erwachsene möchte sie die Kooperation mit der Volkshochschule fortsetzen und diese vermehrt in die Gesetzwerdung einbinden. Für die Region wünscht sich Dunst, dass die von LH Doskozil eingeleitete Regionalisierung weitergeführt wird. Davon verspricht sie sich mehr Arbeitsplätze im Bezirk. Daher will sie ihre im Herbst ins Leben gerufene Kampagne „Wieder daheim sein.“ Fortführen.

Beide Mandatare freuen sich, dass heute eine direkte Busverbindung von Güssing über den Bezirk Jennersdorf nach Graz präsentiert wurde. Vier Kurspaare werden ab 2. März 2020 den Bezirksvorort direkt – werktags, Montag bis Freitag – mit der steirischen Landeshauptstadt verbinden. Ein wichtiger Schritt schon vor der Fertigstellung der S7.

Zudem fordert Sodl eine faire, kilometerabhängige Pendlerpauschale und den Ausbau des Breitbandinternets. Dazu soll das Land den Umstieg auf ökologischere Energiesysteme weiterhin verstärkt fördern.

Abschließend waren sich aber beide Mandatare einig: „Wir wollen mit der absoluten Mehrheit mit Respekt umgehen. Sie soll den Menschen nützen und gleichzeitig müssen wir, um in 5 Jahren wiedergewählt zu werden, auf dem Boden bleiben.“

 

 

 

 

 

 

 

 

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