Volkspartei legt Arbeitsschwerpunkte für die Landtagsarbeit fest

Eisenstadt, 26.02.2020

„Das Burgenland kann mehr“ – unter diesem Titel legt die Volkspartei Burgenland ihren Arbeitsschwerpunkt für die Landtagsarbeit fest. „Unser Burgenland muss ein Land der Talente werden. Und unsere Talente haben es verdient, im Land eine Chance zu bekommen, wenn es um die beste Ausbildung, um gute Arbeitsplätze, um schnelles Internet und einen gut ausgebauten öffentlichen Verkehr geht“, so der gf. Landesparteiobmann Christian Sagartz. Klubobmann Markus Ulram betont die Wichtigkeit einer kantigen und konstruktiven Oppositionspolitik: „Wir werden der roten Alleinregierung auf die Finger schauen und uns als Anwalt der Burgenländerinnen und Burgenländer sowie der Gemeinden positionieren.“

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Unsere Gesellschaft steht vor großen Veränderungen. „Der demographische Wandel führt zu Herausforderungen im Gesundheitssystem, bei der Mobilität und in den Gemeinden. Aber auch schnelles Internet und eine gute Ausbildung sind vor allem für junge Menschen entscheidend“, betont der gf. Landesparteiobmann Christian Sagartz und erklärt: „Hier werden wir die rote Alleinregierung fordern, wir werden Zukunft denken, damit unsere Talente im Land auch ihren Beitrag für das Land leisten können.“

Die Volkspartei stellt ihre Landtagsarbeit zukünftig unter den Titel „Das Burgenland kann mehr“. „Wir haben ein starkes Team im Landtag, stellen die Hälfte der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister in diesem Land und haben in den vergangenen fünf Jahren bereits gezeigt, dass wir die starke Alternative sind“, hält Sagartz fest und ergänzt: „Für uns ist klar: Das Burgenland muss ein Land der Talente werden. Fleißige und engagierte Menschen jeden Alters brauchen unsere Unterstützung. Denn sie haben es verdient, im Land eine Chance zu bekommen. Und diese Chance wollen wir mit unseren Ideen und Vorschlägen schaffen.“

Die Volkspartei wird der roten Alleinregierung auf die Finger schauen. „Wir werden Kritik üben, wo es notwendig ist, kantig und konstruktiv. Denn schon die ersten Wochen nach der Wahl haben gezeigt, wie wichtig eine starke Opposition ist“, so Sagartz. Für diese Aufgaben stehen dem neuen Landesparteiobmann Markus Ulram als Klubobmann und Patrik Fazekas als Landesgeschäftsführer zur Verfügung. „Wir sind gut aufgestellt und für die zukünftigen Herausforderungen bereit“, erklärt Sagartz.

Ulram: „Wir sind der Anwalt der Burgenländerinnen und Burgenländer!

Als starke Alternative möchte der neue Klubobmann Markus Ulram Kontrolle und Transparenz im Landtag leben. „Die Volkspartei übernimmt angesichts der roten Alleinregierung eine ganz wichtige Aufgabe, nämlich die Aufgabe der Kontrolle. Wir werden der SPÖ ganz genau auf die Finger schauen und mit kantiger, aber konstruktiver Oppositionspolitik auf unser Land aufpassen. Die rote Alleinregierung braucht hier ein starkes Gegenüber, damit die Interessen aller Menschen auch in Eisenstadt gehört werden. Und deshalb ist für uns klar: Wir sind der Anwalt der Burgenländerinnen und Burgenländer“, so Ulram.

Außerdem legt Klubobmann Markus Ulram, selbst Bürgermeister in Halbturn, einen Schwerpunkt auf die Unterstützung der burgenländischen Gemeinden. „Wir werden im Landtag darauf schauen, dass die Interessen der Gemeinden genügend Gehör finden. Wir sind der Anwalt aller burgenländischen Gemeinden und passen darauf auf, dass alle Kommunen fair behandelt und nicht noch weiter belastet werden“, so Ulram, der ergänzt: „Das Land muss stärker in den großen Dingen werden, wie im Gesundheits- und Pflegebereich, und die Finger weglassen, wo unsere Gemeinden besser entscheiden können.“

Erste Angebot der Zusammenarbeit: Fachgremien wieder nach Landtagsstärke besetzen

Als erstes konstruktives Angebot an die rote Alleinregierung fordert Ulram die Besetzung der Fachgremien nicht nach Stärke der Landesregierung, sondern wieder nach der Stärke des Landtages. „Angesichts einer roten Alleinregierung würden alle Fachgremien nur mehr mit SPÖ-Vertretern besetzt werden, das wäre absolut der falsche Weg. Deshalb fordern wir, dass diese Fachgremien wieder nach der Stärke des Landtages mit allen Parteien besetzt werden. Das wäre ein erstes Zeichen der Zusammenarbeit und die Volkspartei könnte sich hier konstruktiv mit ihrem Wissen und ihrer Erfahrung einbringen“, so Ulram, der abschließend betont: „Als Volkspartei wollen wir uns konstruktiv einbringen und Kritik dann üben, wenn es notwendig ist.“

Foto und Text von ÖVP Burgenland zur Verfügung gestellt.

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