Weltfrauentag: Mehr Maßnahmen gegen Frauengewalt

Eisenstadt, 6. 3. 2020

Der Weltfrauentag, der am Sonntag zum 109. Mal stattfindet, ist ein wichtiger Anlass, um auf die Rolle der Frauen in der Gesellschaft aufmerksam zu machen. „Noch immer sind Frauen die häufigsten Opfer von körperlicher oder psychischer Gewalt. Durch Präventions- und Aufklärungsarbeit sollen Frauen geschützt und gestärkt werden. Im Ernstfall braucht es Maßnahmen, um die Frauen so rasch wie möglich aus der schwierigen Situation herauszuholen“, sagen Frauensprecherin Julia Wagentristl und die Landesleitern der ÖVP Frauen Gabriele Hafner.

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Die Bundesregierung geht hier mit gutem Beispiel voran und erhöht das Frauenbudget auf 12 Millionen Euro. „Durch eine Gewaltschutzoffensive soll die Sicherheit für Frauen erhöht und enger mit den Sicherheitsbehörden zusammengearbeitet werden“, informiert Wagentristl und ergänzt: „Ebenso vorgesehen sind auch Maßnahmen gegen kulturell bedingte Gewalt.“ Es gibt noch in vielen Bereichen Aufholbedarf, das zeigt sich auch bei den Lohnunterschieden. „Frauen muss es auch durch ihr Einkommen ermöglicht werden, ein selbstbestimmtes und unabhängiges Leben zu führen“, so Wagentristl.

Laut Regierungsprogramm der Landesregierung sollen Frauenhäuser mit Jahresende vom Land übernommen werden. „Ob diese Verstaatlichungstendenz der roten Alleinregierung die richtige Lösung ist, wird sich erst zeigen“, nimmt Hafner Stellung zum aktuellen Regierungsprogramm, in dem das Frauenthema mit nur 2 Seiten abgehandelt wird. „Wichtiger wäre jetzt, es dem Bund gleichzutun und viele Maßnahmen im präventiven Bereich zu setzen, damit Gewalt erst gar nicht passiert“, so Hafner abschließend.

 

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