FRAUENMONAT MÄRZ – Schulden sind weiblich

Neusiedl, 9. 3. 2020

Als Frauen- und Familienberatungsstelle sind wir häufig konfrontiert mit prekären finanziellen Situationen, insbesondere von Frauen und deren Kindern.

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Mag.a Regina Petrik (Landtagsabgeordnete), Elisabeth Böhm (Bürgermeisterin Neusiedl/See und Landtagsabgeordnete), Mag.a Karin Behringer-Pfann (Geschäftsführung „Der Lichtblick“), Petra Beidl (Leiterin der RGS des AMS Neusiedl/See)

Zum Anlass des Internationalen Frauentages haben wir uns heuer dem Thema Überschuldung von Frauen gewidmet. Frau Mag.a Angela Gruber, Schuldenberatung Burgenland, hat uns in ihrem Vortrag „Finanzbildung für MultiplikatorInnen“ wichtige Infos für die tägliche Beratungsarbeit geliefert.

Zum Decken der monatlichen Lebenserhaltungskosten sind viele Frauen gezwungen, auf den teuren Überziehungsrahmen ihres Girokontos zurück zu greifen.
Ein Grund für die Überschuldung von Frauen ist, dass nur jede 2. Alleinerzieherin regelmäßigen Kindesunterhalt vom Kindesvater erhält.

Wir fordern daher:
– Vereinfachung bei der Durchsetzung des Anspruchs auf Kindesunterhalt
– Erleichterung der bürokratischen Hürden bei der Gewährung des gesetzlichen Unterhaltsvorschusses

 

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