13. 3. 2020 – Aktuelle Lage zum Corona-Virus

Wien, 13. 3. 2020

In Österreich bisher 6.582 Testungen und 428 Erkrankte, davon einer verstorben und vier wieder genesen. In Italien 15.113 Erkrankte, in Frankreich 2.284, in Deutschland 2.369, europaweit 27.282 (Stand: 13. März 2020, 8 Uhr).

bmi logoBei der im Rahmen der Koordination des Staatlichen Krisen- und Katastrophenmanagements im Einsatz- und Koordinationscenter (EKC) des Bundesministeriums für Inneres am 13. März 2020 um 8:30 Uhr abgehaltenen Lagebesprechung wurde die Situation zum Corona-Virus in Österreich ressortübergreifend analysiert. Bisher gab es 6.582 Testungen in Österreich und 428 Erkrankte, davon Niederösterreich (63), Wien (74), Steiermark (44), Tirol (132), Oberösterreich (68), Salzburg (20), Burgenland (6), Vorarlberg (17) und Kärnten (4). Bisher sind je zwei Personen in Tirol und Wien genesen, eine in Wien verstorben.

In Italien gibt es zurzeit 15.113 Erkrankte, in Frankeich 2.284, in Deutschland 2.369 und europaweit 27.282. Weltweit wurden bisher insgesamt 128.343 bestätigte Fälle bekannt gegeben.

Verordnung gegen die Ausbreitung des Corona-Virus

Seit 11. März 2020 wurden vorübergehende Grenzkontrollen an den Binnengrenzen zu Italien eingeführt. Der Schienen- und Luftverkehr aus Italien nach Österreich wurde eingestellt. Davon ausgenommen sind der Güter- und der gewerbliche Verkehr sowie der Pendler-Berufsverkehr. Bei der Einreise aus Italien muss ein ärztliches Zeugnis vorgewiesen werden, das eine negative Testung auf SARS-CoV-2 bestätigt. Dieses darf nicht älter als vier Tage sein. Kann dies nicht vorgelegt werden, wird die Einreise verweigert. Personen, die österreichische Staatsbürger sind oder ihren Haupt- bzw. Nebenwohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in Österreich haben, ist erlaubt einzureisen, sofern sie sich verpflichten, unverzüglich eine 14-tägige selbstüberwachte Heimquarantäne anzutreten. Die Durchreise durch Österreich ist ohne Zwischenstopp erlaubt, sofern die Ausreise sichergestellt ist.

Innenminister warnt vor Falschmeldungen auf Sozialen Medien

Innenminister Karl Nehammer warnt vor Falschmeldungen auf Sozialen Medien oder auf anderen Kommunikationskanälen und appelliert an die Bevölkerung, ausschließlich den Mitteilungen der zuständigen Ministerien und öffentlichen Behörden zu vertrauen.

 

Quelle: BMI

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