Maßnahmen zu COVID-19 durch Militärkommando Burgenland

Eisenstadt, 15. 3. 2020

Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus hat die Bundesregierung im Hinblick auf das Bundesheer weitere Maßnahmen beschlossen:

  • Grundwehrdiener, die demnächst abgerüstet wären, werden nicht abrüsten
  • Eine Einberufung von Milizsoldaten wird vorbereitet.

Dies betrifft im Bereich des Militärkommando Burgenland ca. 265 Soldaten davon 202 Burgenländer die im Oktober 2019 eingerückt sind.

Klar ist, dass der Einrückungstermin April 2020 termingerecht einzurücken hat.

Ehemalige Grundwehrdiener die nicht der Miliz angehören können nicht eingezogen werden, können jedoch freiwillig ihre Dienste anbieten.

Sollten Milizsoldaten für die Aufgabenbewältigung erforderlich sein, bekommen diese einen Einberufungsbefehl oder werden über die offiziellen Informationskanäle des Bundesheeres informiert.

Festgestellt wird, dass es beim Militärkommando Burgenland noch kein Assistenzansuchen in Bezug COVID-19 gibt.

Der laufende sicherheitspolizeiliche Assistenzeinsatz/Migration wird weiterhin durchgeführt.

 

Getroffene Maßnahmen seitens Militärkommando Burgenland:

  • Einbindung eines Verbindungoffiziers in den Koordinationsstab des Landes Burgenland
  • Eigenschutz des Personals im täglichen Umgang im Dienstbetrieb (z.B. kein Handshake)
  • Aufrechterhaltung und Intensivierung der befohlenen Hygienemaßnahmen
  • Massive Einschränkung des Zutritts zu militärischen Liegenschaften
  • Massive Reduzierung von Veranstaltungen. Die Angelobung Ende März in Siegendorf wurde genauso abgesagt wie das Frühjahrskonzert der Militärmusik am 03.April im Kulturzentrum Eisenstadt
  • Intensive Information aller Mitarbeiter und Erstellung eines Maßnahmenkatalogs
  • Durchführung des Dienstbetriebes in einem 2-Schichtsystem sowohl an der Dienststelle als auch in Form von Heimarbeit.
  • Einholung von Fachwissen der ABC-Abwehr Kräfte

 

 

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