Grenzsituation Ungarn – Entspannung aber keine Entwarnung

Eisenstadt, 28. 3. 2020

Stand 11:15 Uhr: Grenzsituation Ungarn – Entspannung aber keine Entwarnung,

Härtefall-Fonds – Bisher mehr als 30.000 Anträge

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Der gestern veröffentlichte Erlass der ungarischen Regierung betreffend einer 14-tägigen Quarantänepflicht für ungarische Staatsbürger (auch Berufs-Pendler und LKW-Fahrer) bei der Ein- bzw. Rückreise nach Ungarn ist offiziell noch nicht geändert.

Mit Unterstützung der Wirtschafskammer konnte jedoch auf Ministerebene zwischen Österreich und Ungarn bereits im Laufe des Freitagnachmittags eine Lockerung für ungarische Berufs-Pendler im Vollzug an den Grenzen erreicht werden! Nach Rückmeldungen von heute Früh ist derzeit die Ein- und Ausreise für ungarische Berufspendler wieder ohne Quarantänepflicht möglich. Eine offizielle Bestätigung der Ausnahmeregelung gibt es derzeit aber weiterhin nicht.

Deshalb stellt die Wirtschaftskammer Burgenland fest, dass keine generelle „Entwarnung“ gegeben werden kann und die weitere Entwicklung zu beobachten ist. Die Wirtschaftskammer unterstützt und rät weiterhin allen Betrieben, ihre ungarischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, für den Fall dass diese unbedingt nach Ungarn zurückreisen müssen, mit Arbeitsbescheinigungen und Dokumenten über ihre Schlüsselfunktionen im Betrieb auszustatten.

Detaillierte Infos und Formulare auf der WKO Länderseite für Ungarn.


Härtefall-Fonds – Bisher mehr als 30.000 Anträge österreichweit
Seit Freitag um 17 Uhr sind Anträge auf Unterstützung aus dem Härtefall-Fonds möglich. Bis heute, Samstag, um 8.00 Uhr, waren 30.000 Anträge gestellt, 45 Prozent davon bereits wieder erledigt, heißt es aus der Wirtschaftskammer. Die Homepage der Wirtschaftskammer habe dem Ansturm standgehalten. Viele Anträge seien innerhalb von zwei Stunden bearbeitet worden.

Der Härtefall-Fonds ist mit einer Milliarde Euro dotiert und soll Kleinstunternehmen, die wegen der Corona-Krise zusperren müssen, rasch helfen. Im ersten Schritt werden je nach Umsatz der Betroffenen 500 oder 1.000 Euro ausbezahlt, letztlich können pro Unternehmen im Laufe von drei Monaten bis zu 6.000 Euro fließen. Die Maßnahme wird von der Wirtschaftskammer abgewickelt, im Burgenland ist ein über 30-köpfiges Team mit der direkten Abwicklung der Förderanträge beschäftigt.

Anträge können von heute bis 31. Dezember 2020 gestellt werden. Es sind für alle anspruchsberechtigten Antragsteller ausreichend finanzielle Mittel reserviert.

Mehr Infos: wko.at/haertefall-fonds


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