SPÖ schließt Neue Selbständige von WiBuG-Härtefälle-Fonds aus

Eisenstadt, 2. 4. 2020

Mit viel Medienrummel hat die SPÖ-Alleinregierung ein 30-Millionen-Euro-Hilfspaket für die heimische Wirtschaft präsentiert. „In Wahrheit ist dieses Hilfspaket eine Mogelpackung. Freiberufler bekommen nichts, Kleinst- und Kleinunternehmer, die dringend Geld brauchen, können die Summen nicht ausschöpfen und den Großen bringt es zu wenig“, kritisieren Klubobmann Markus Ulram und Landesgeschäftsführer Patrik Fazekas.

Die SPÖ stellt sich immer als Beschützerin des kleinen Mannes dar, die Realität sieht aber anders aus. „Denn beim 30-Millionen-Euro-Hilfspaket des Landes Burgenland schauen gerade die Freiberufler durch die Finger“, kritisiert Fazekas und erklärt: „Beantragen Freiberufler bei der WiBuG Gelder aus dem burgenländischen Härtefälle-Fonds, werden diese Ansuchen abgelehnt. Das ist das Gegenteil von schneller und unbürokratischer Hilfe in Krisenzeiten“, kritisiert Fazekas.

Auch das Burgenland muss gerade den kleinsten Unternehmen und den Freiberuflern in dieser Krise besonders unter die Arme greifen. „Dass die Sozialdemokratie auf diese Personen vergisst, ist nicht nachvollziehbar. Wir fordern daher das Land auf, rasch nachzubessern, den Härtefälle-Fonds für Freiberufler zu öffnen und die Förderrichtlinie so zu überarbeiten, dass auch die kleinsten Unternehmen die Fördersummen ausschöpfen können“, bekräftigt Ulram.

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