Feuer am Neusiedler See dank der Hubschrauber des Bundesheeres unter Kontrolle

Illmitz, 4. 4. 2020

In Illmitz (Bezirk Neusiedl am See) sind Feuerwehrleute weiterhin im Einsatz bei einem Schilfbrand, der Freitagnachmittag ausgebrochen ist. Trockenheit und Wind machten den Feuerwehrleuten in der Nacht zu schaffen. Dadurch wurde auch der Funkenflug begünstigt. Seit Samstagvormittag waren daher auch zwei Black-Hawk Hubschrauber vom Bundesheer im Löscheinsatz.

ff

Seit 1030 Uhr waren die Black-Hawk Hubschrauber des Bundesheeres in Illmitz im Einsatz. Sie brachten abwechselnd Wasser zu der Feuerstelle. Die Hubschrauber sind jeweils mit einem Löschbehälter mit einem Volumen von 3.000 Litern ausgestattet. Einer der beiden Hubschrauber wurde an Land befüllt, der andere löschte das Feuer direkt mit Seewasser. „Das Löschen per Hubschrauber würde funktionieren, ein Ende des Brandes sei bereits absehbar,“ so der Bezirksfeuerwehrkommandant Ronald Stankovics unmittelbar nach Einsatzbeginn.

„Die Löscharbeiten gestaltete sich für die Feuerwehr ohne Hubschrauber als schwierig – auf der Landseite sei sumpfiges Gebiet, im Wasser sei es zu seicht, um mit Löschbooten heranzukommen“, sagte Alois Kracher von der Feuerwehr Illmitz. „Man kommt an den Brandherd, der mehrere hundert Meter innen im Schilfgürtel ist, nicht heran“, so Kracher. Inzwischen konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht werden.

 

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