Waldbrand bei Marz

Marz, 6. 4. 2020

Am Montagnachmittag standen rund 100 Feuerwehrleute bei einem Waldbrand, auf dem Gemeindegebiet von Marz, im Löscheinsatz.

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Nach der Ersterkundung durch den Einsatzleiter der Feuerwehr Marz, wurden zur Verstärkung die Einsatzkräfte der Wehren – Rohrbach, Mattersburg und Walbersdorf – nachalarmiert. In einem unwegsamen Waldgebiet (Hanglage) hatten sich Grünschnitt und Strohablagerungen, aus noch unbekannter Ursache, entzündet.

In der ersten Phase galt es das Feuer, welches sich schon auf angrenzende Waldbereiche ausgedehnt hatte, zu bekämpfen und einzudämmen. Ein gesichertes Vorgehen der Einsatzkräfte war nur unter schwerem Atemschutz möglich, da aufgrund der starken Rauchentwicklung und des kräftigen Winds, eine flächendeckende Brandbekämpfung sonst nicht möglich gewesen wäre.

Zur Sicherstellung der benötigten Löschwassermenge, wurde ein Tankpendelverkehr von den Feuerwehren Mattersburg und Rohrbach eingerichtet.

Nachdem die angrenzenden Bereiche gesichert waren, galt es den ursprünglichen Brandherd gezielt zu bekämpfen.

Für die Atemschutzträger stellte dies eine besondere körperliche Anstrengung dar, da Aufgrund der Steilheit des Geländes die Arbeiten sehr kräfteraubend waren. Durch den ständigen Wechsel von Mannschaften, konnte dann ein Löscherfolg erzielt werden. Zur Unterstützung wurde seitens der Einsatzleitung ein Ladewagen mit Greifer organisiert, welcher die Aufgabe hatte, das Brandgut auseinanderzuziehen, um gezielt Glutnester bekämpfen zu können.

Insgesamt wurden 24 Atemschutzgeräteträger eingesetzt. Organisiert wurden diese durch einen vor Ort eingerichteten Atemschutzsammelplatz. Eine weitere logistische Komponente wurde im Feuerwehrhaus Marz eingerichtet. Zum Füllen der Atemschutzflaschen wurde hier der mobile Atemschutzkompressor der Feuerwehr Mattersburg stationiert, um im ständigen Wechsel die verbrauchten Atemschutzflaschen wieder zu befüllen.

Die örtliche Einsatzleitung wurde von Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Adolf Binder, als auch von Abschnittsfeuerwehrkommandant BR Adolf Binder unterstützt.

Gegen 19:00 Uhr konnte dann „Brand aus“ gegeben werden. Eine Brandsicherheitswache wurde gestellt. Aufgrund der verschärften „Crona – Maßnahmen“, wurden die gebrauchten Atemschutzmasken und Lungenautomaten in die Atemschutzwerkstatt des Landesfeuerwehrkommandos Burgenland, zur Desinfektion, verbracht.

 

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