Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 53 (B53)

Krensdorf, 15. 4. 2020

Die Feuerwehren Krensdorf und Pöttsching wurden mittels Sirenenauslösung zu einem Verkehrsunfall, mit eingeklemmter Person, auf der B53, zwischen Krensdorf und Pöttsching, alarmiert. Der Unfall ereignete sich am Vormittag des 15.04.2020.

©Bezirksfeuerwehrkommando Mattersburg – Fotos: FF Krensdorf/ FF Pöttsching

Beim Eintreffen der Feuerwehren war die Polizei bereits vor Ort und ein Notarztwagen erreichte zeitgleich mit den Feuerwehren die Einsatzstelle. Aus bislang unbekannter Ursache verlor ein LKWFahrer, aus Fahrtrichtung Krensdorf kommend, die Gewalt über sein Fahrzeug und kam in weiterer Folge mit seinem Schwerfahrzeug, in einem angrenzenden Acker, seitlich, zum Liegen. Glücklicherweise war der LKW-Lenker nicht schwer verletzt und war ansprechbar.

Er stand in der Fahrerkabine, konnte jedoch nicht aus eigener Kraft das Fahrzeug verlassen.

Durch die FW wurde die Verkehrsregelung übernommen, ein 2-facher Brandschutz aufgebaut und der Lenker mittels Leiter aus dem Führerhause befreit. Danach wurde dieser vom Notarztwagen zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht.

Zur Bergung des LKW wurde eine Abschleppfirma mit entsprechenden Kranfahrzeugen organisiert. Da der LKW den Straßenverkehr nicht behinderte, wurde der FW-Einsatz für den Moment beendet und beide Wehren konnten wieder einrücken.

Gegen 14:00 Uhr wurde die FW Krensdorf durch die Polizei informiert, dass die Abschleppfirma soeben am Unfallort eingetroffen sei. Die Absicherung der Einsatzstelle wurde in weiterer Folge durch die FW Krensdorf sichergestellt. Da erhebliche Mengen an Ladegut (Farbe) ausgetreten waren wurde die BH Mattersburg verständigt, welche die Abtragung des verunreinigten Erdreiches durch eine Fachfirma in Auftrag gab. Die Reinigung der Straße wurde durch die Straßenmeisterei vorgenommen. Die B 53 war im Zuge der Bergungsarbeiten für die Dauer von zwei Stunden gesperrt, durch die Polizei wurde eine Umleitung über Sigleß eingerichtet.

Die FW Pöttsching war mit RLF 2000, LF sowie 15 Kräften und die FW Krensdorf mit TLF 1000 und 10 FW-Leuten im Einsatz.

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