Internationaler Denkmaltag ermahnt uns nicht zu vergessen

Eisenstadt, 17. 4. 2020

Landtagspräsidentin Verena Dunst betont anlässlich des internationalen Denkmaltages am 18. April, dass sich die großen Menschheitskatastrophen der Geschichte nicht wiederholen dürfen.

„Es ist besonders wichtig, das Andenken an die Opfer der menschenverachtenden Ideologien des 20. Jahrhunderts zu wahren und den Nachfahren und künftigen Generationen weiter zu vermitteln, damit sich Menschheitskatastrophen wie Krieg und Verfolgung nie mehr wiederholen“, so Landtagspräsidentin Verena Dunst.
denkmal

Am 18. April wird seit 1965 jährlich der „Internationale Denkmaltag“ begangen. Der internationale Rat für Denkmalpflege (ICOMOS) hat diesen Tag ins Leben gerufen und setzt sich für den Schutz und die Pflege von Denkmälern und die Bewahrung des historischen Kulturerbes ein. „Jedes Denkmal erinnert uns an die Vergangenheit und ist gleichzeitig Mahnung für die Gegenwart. Der Schutz und die Erhaltung von Denkmälern sind daher wichtig und notwendig, damit sie auch in Zukunft für kommende Generationen Erinnerung und Ermahnung bleiben können “, so Landtagspräsidentin Verena Dunst.

Landtagspräsidentin Verena Dunst möchte an diesem Tag, der an das Gedenken erinnert, auf ein besonderes Mahnmal, die Gedenkstätte gegen Krieg und Faschismus im „Ehrenhof“ am Eingang des Landhauses in Eisenstadt hinweisen. Es soll an die Opfer und Widerstandskämpfer im Nationalsozialismus im Burgenland erinnern. „Auch vor dem Burgenland hat der Faschismus im 20. Jahrhundert nicht Halt gemacht. Er begann mit dem brutalen Dollfuß-Regime Anfang der 1930er Jahre und mündete schließlich im Grauen des Nationalsozialismus. ‚Sie kämpften litten und starben für die Freiheit der Heimat‘ steht auf der Gedenktafel geschrieben. Eine Erinnerung an jene, die in dieser Zeit ihr Leben verloren haben, aber auch an jene, die für die Grundwerte der Demokratie und die Freiheit des Burgenlandes gekämpft haben. Das Denkmal ist eine Ermahnung auf unsere Demokratie aufzupassen, wachsam zu bleiben und wenn notwendig unsere Grundwerte zu verteidigen“, so Landtagspräsidentin Dunst.

 

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