Sport Austria startet gemeinsam mit den Dachverbänden die Kampagne #bleibimVerein!

Wien, 23. 4. 2020

bsoHans Niessl, Präsident Sport Austria: „Die Corona-Pandemie hat auch den Sport in Österreich sehr hart getroffen! Unsere 15.000 Sportvereine mussten alle Veranstaltungen absagen, sie haben das Training eingestellt, aber die Fixkosten laufen weiter, ohne die entsprechenden Einnahmen zu haben. Viele Vereine sind nun in ihrer Existenz bedroht. Deshalb brauchen wir ein staatliches Kraftpaket von mindestens 100 Millionen Euro als Soforthilfe! Es ist aber auch wichtig, dass gerade jetzt zusammengestanden und zusammengehalten wird. Unser Appell richtet sich deshalb an die 2,1 Millionen Mitglieder der österreichischen Sportvereine: Bleibt im Verein! Bezahlt bitte weiterhin den Mitgliedsbeitrag und unterstützt damit Euren Verein.“
Die österreichische Sport- und Vereinskultur ist eine unverzichtbare Grundsäule unserer Gesellschaft, die auch ein positives Miteinander und die Gemeinschaft fördert. Die gemeinnützigen Sportvereine und -verbände bieten seit Jahren unbezahlbare Leistungen, nicht zuletzt dank hunderttausender Ehrenamtlicher, die häufig seit Jahrzehnten ihre Tatkraft in den Dienst der Allgemeinheit stellen. Solidarität, Gemeinschaft und Zusammengehörigkeit haben den Sport in den Vereinen groß gemacht. Obwohl der Sportbetrieb eingestellt ist, Eintrittsgelder und andere Einnahmen fehlen, müssen die Vereine weiterhin für Miete und Unterhalt ihrer Sportstätten oder Stornogebühren aufgrund der Coronakrise aufkommen.

Mitgliedsbeitrag Basis für die Vereine!

Der Obmann des ASKÖ Tennisvereins Mattersburg Andreas Ponic appelliert an seine Vereinsmitglieder aber auch an alle Vereinsmitglieder: „Bleibt im Verein, denn die Vereine brauchen die Vereinsmitglieder gerade jetzt! Bitte habt Verständnis für abgesagte Trainings- und Übungseinheiten. Bitte zahlt den Mitgliedsbeitrag weiter, denn die Beiträge sind nur knapp kalkuliert und berücksichtigen Kosten, die ganzjährig anfallen. Deshalb der Appell, bleibt im Verein und zahlt den Mitgliedsbeitrag. Es geht hoffentlich bald wieder aufwärts und wir können wieder durchstarten!“

 

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