Trockenheit: GRÜNE warnen vor spanischen Zuständen

Eisenstadt, 24. 4. 2020

Burgenland droht Wasserrationierung wie in Spanien

grüneDas Burgenland befindet sich inmitten der Klimakrise und ihren Auswirkungen. Bereits jetzt, Ende April und noch vor dem heißen Sommer, wird auch im Burgenland Wasser von kleinen Trinkwassergenossenschaften wegen der anhaltenden Trockenheit rationiert. „Diese spanischen Zustände müssen wir vermeiden. Es braucht einen Plan vom Land mit entsprechenden Förderungen für Wasserspeicher“, verlangt der GRÜNE Landtagsabgeordnete Wolfgang Spitzmüller und empfiehlt, sich an wasserarmen Regionen zu orientieren. „Starkregen kann zum Beispiel in einem Regenwasserspeicher aufgefangen werden, um damit den Garten zu bewässern, das Auto zu waschen oder die Toilette zu spülen“.* Gerade in der Corona-Krise dürfe man die Burgenländerinnen und Burgenländer damit nicht alleine lassen, fordert Spitzmüller.

 

Blaues Gold statt grauem Beton

Eine wichtige Maßnahme ist auch ein Ende der Bodenversiegelung. Wasser, das nicht in die Erde eindringen kann, verdunstet, und ist für Mensch und Natur verloren. Spitzmüller: „Das Wasser ist unser Gold und das müssen wir auch so behandeln. Der Klimaschutz und die Anpassung an den Klimawandel müssen daher in allen Bereichen unser oberstes Ziel sein, damit wir zumindest die schwerwiegendsten Auswirkungen der Erderhitzung abfedern.“

*Beispiel aus Jennersdorf: Aus einer ehemaligen Senkgrube wurde ein Regenwasserspeicher, der nun als zusätzliche Wasserquelle dient.

 

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