Landwirtschaftskammer startet ab Mai in neue „Normalität“

Eisenstadt, 28. 4. 2020

Ab 4. Mai wird die persönliche Beratung und Entgegennahme von Mehrfachanträgen unter bestimmten Hygienemaßnahmen wieder aufgenommen.

lwkAus Sicherheitsgründen mussten seitens der Burgenländischen Landwirtschaftskammer (LK) und des Ländlichen Fortbildungsinstituts (LFI) ab 17. März die Kurse und die direkte Beratung eingestellt werden. Beratungen und die Entgegennahme von Mehrfachanträgen (MFA) wurden ausschließlich über das Telefon und per E-Mail abgewickelt. Der Mehrfachantrag ist Voraussetzung, dass die Bauern Umweltmaßnahmen (Bio, Grundwasserschutz, usw.) und weitere EU-unterstützte Aktionen durchführen können. Aufgrund des positiven Verlaufs der Infektionszahlen wird das öffentliche Leben in Österreich Schritt für Schritt zu einer „neuen Normalität“ herangeführt werden.

„Auch in Krisenzeiten konnten wir mittels moderner Kommunikation über Telefon und per E-Mail unsere Mitglieder betreuen und Mehrfachanträge entgegennehmen. Ab 4. Mai 2020 werden wir die persönliche Beratung im Büro, am Hof und die Abgabe von MFA wieder unter Einhaltung strenger Hygienevorschriften aufnehmen“, so LWK-Präsident DI Nikolaus Berlakovich.

Berlakovich weiter: „Gerade in diesen Zeiten ist es wichtig, dass unsere Landwirtschaft die Versorgung mit regionalen Lebensmitteln sichern kann. Aus diesem Grund haben wir uns mit voller Kraft dafür eingesetzt, dass der Grenzverkehr zwischen Österreich und Ungarn bestehen bleibt und Unterstützungsmaßnahmen wie Härtefall- und Hilfsfonds für unsere Bauern geöffnet wird. Unser Einsatz und unsere Unterstützung werden wie bisher weitergeführt werden.“

Beratungsgespräche erfolgen in den nächsten Wochen nur nach fixer Terminvereinbarung und unter den Hygienebestimmungen, u.a. Verwendung einer Mund-Nasenschutzmaske und eines eigenen Kugelschreibers zum Unterzeichnen und Abstandeinhaltung. Weitere Infos sind auf der Homepage der Burgenländischen Landwirtschaftskammer zu finden https://bgld.lko.at/

„Aus Sicherheitsgründen bitten wir um Verständnis dieser Maßnahmen. Der Selbstschutz und der Schutz unserer Mitarbeiter hat höchste Priorität. Trotz Pandemie wollen wir den Betrieb sukzessive wieder aufnehmen und die Landwirtschaftskammer wieder zu einem Normalbetrieb heranführen. Vor-Ort-Beratungen und Beratungen im Büro werden nach terminlicher Vereinbarung mit dem zuständigen Berater abgehalten“, so Kammerdirektor Prof. DI Otto Prieler.

 

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