Nur danke sagen ist zu wenig

Güssing, 29. 4. 2020

Die SPÖ Frauen des Bezirks Güssing fordern die Einführung eines Mindestlohns von zehn Euro netto in der Stunde für alle Berufsgruppen, die das öffentliche Leben in den letzten Wochen aufrechterhalten haben.

spö

„Wir fordern zehn Euro netto in der Stunde für die Einzelhandelskauffrauen und all jene, ohne die wir in den letzten Wochen verhungert wären. Denn nur zu applaudieren oder danke zu sagen reicht nicht“, so SPÖ-Bezirksparteivorsitzende Verena Dunst.

Gerade jene Menschen, die in den letzten Wochen Großartiges geleistet haben sollen die finanzielle Wertschätzung bekommen, die ihnen auch zusteht. Dies sind vor allem die Einzelhandelskauffrauen, die LKW-Fahrer, das Reinigungspersonal, die Pflegekräfte, alle Menschen, ohne die das Leben seit Beginn der Corona-Krise kaum funktioniert hätte. „Wir verdanken diesen Menschen viel. Sie haben für uns ihre Gesundheit aufs Spiel gesetzt und sind einer erhöhten physischen und psychischen Belastung ausgesetzt. Zusätzlich machen sie Überstunden und müssen sich oft ganz nebenbei um die Familie kümmern. Diese Menschen sind Heldinnen und Helden. Doch diese Wertschätzung darf nicht nur aus leeren Worthülsen bestehen, sondern muss sich auch in der Geldbörse der Systemerhalterinnen und Systemerhalter wiederfinden“, so die SPÖ-Frauen des Bezirkes Güssing.

Außerdem schließen sich die SPÖ Frauen der Forderung des ÖGB nach einem Corona-1000er netto zusätzlich für all jene Berufsgruppen, die unser System in den letzten Wochen aufrecht erhalten haben an. „Eine zusätzliche Zahlung von 1000 Euro netto mehr für all jene, die unser Überleben in Zeiten von Corona gesichert haben ist ein Zeichen von Wertschätzung, die sich die Einzelhandelskauffrau, der LKW Fahrer, die Krankenpflegerin und alle anderen systemerhaltenden Berufsgruppen verdient haben“, so Dunst.

 

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