Grüne und NEOS begrüßen das Aus für die Sicherheitspartner

Eisenstadt, 13. 5. 2020

Petrik: „Die Sicherheitspartner waren das FPÖ-Steckenpferd in der rot-blauen Landesregierung“

grüne
LAbg. Mag. Regina Petrik, Grüne

Die GRÜNEN kritisierten das Projekt Sicherheitspartner von der ersten Stunde an als reine Symbolpolitik der rot-blauen Landesregierung. Im Februar 2016 starteten sie sogar eine Petition, deren zentrales Anliegen es war, die polizeilichen Zuständigkeiten in Sicherheitsfragen zu erhalten. Regina Petrik sparte bei jeder Budgetdebatte nicht an Kritik an dem Projekt und beklagte die immense Steuergeldverschwendung, die damit einherging. „Die Sicherheitspartner waren immer das FPÖ-Steckenpferd in der rot-blauen Landesregierung, das von der SPÖ mitgetragen wurde. Ich freue mich, dass nun der Beleg erbracht wird, wie recht ich mit meiner Kritik hatte. Sicherheitspolitik darf nicht privatisiert werden.“


PA – NEOS Burgenland begrüßen Abschaffung der Sicherheitspartner

Posch: „Bisherige Sicherheitspartner als mobile Lesepaten an Burgenlands Kindergärten einsetzen“

NEOS Burgenland begrüßen die Abschaffung der Sicherheitspartner durch Landeshauptmann Doskozil und schlagen vor, die dadurch frei werdenden Ressourcen in die Bildung zu investieren. Die bisherigen Sicherheitspartner könnten als mobile Lesepaten an Burgenlands Kindergärten eingesetzt werden. Landessprecher Eduard Posch: „Die Grundlagen für die spätere Entwicklung von Sprach- und Lesekompetenz werden im Elternhaus und Kindergarten gleichermaßen gelegt. Vorlesen ist ein wichtiger Schritt in die Welt der Sprache. Lesen ist die zentrale Voraussetzung für Bildung, beruflichen Erfolg und zukunftsfähige gesellschaftliche Entwicklung. Die mobilen  Lesepaten für Kindergärten wären eine innovative Bildungsinitiative des Landes, die zusätzlich auch eine Entlastung der Pädagoginnen bringt.“

Von so einem Projekt profitieren insbesondere Kinder aus bildungsfernen Schichten. Es wäre ein wichtiger Beitrag, damit sich die Zukunftschancen aller Kinder verbessern, egal wo sie wohnen und welchen familiären Hintergrund sie haben. Der Rechnungshofbericht zur mangelnden Lesekompetenz untermauert zusätzlich die Notwendigkeit unseres Vorschlages.

 

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