Masken aus Stegersbach: Volkshilfe sichert Arbeitsplätze

Stegersbach, 29. 5. 2020

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Eine Erfolgsgeschichte schrieben die Volkshilfe Burgenland und Gloriette Stegersbach mitten in der Corona-Krise. Aus großer Not heraus wurde eine Kooperation geboren, die sowohl Arbeitsplätze der Gloriette in Stegersbach sicherte, als auch die zu pflegenden Menschen im Burgenland schützte. Auf Grund dieser Zusammenarbeit wurden nun 1.000 Masken für bedürftige Menschen im Burgenland gespendet. Die Volkshilfe übernimmt die Verteilung.

Die Gloriette beschäftigt 100 MitabeiterInnen. Mit Beginn des Lockdowns war schnell klar: Der Umsatz wird auf null zurückgehen und es wird keine Arbeit mehr für die MitarbeiterInnen geben. Auch für die Volkshilfe Burgenland waren die ersten Tage in der Krise mehr als herausfordernd. Dr.in Kristina Schaberl, Geschäftsführerin der Volkshilfe Burgenland berichtet: „Bei den üblichen Lieferanten waren die (Einweg-) Schutzmasken schnell ausverkauft. Gleichzeitig haben wir als Volkshilfe besondere Verantwortung für die Menschen im Land. Wir waren also auf der Suche nach einer dauerhaften Lösung.“

Aus dieser Not heraus wurde eine Kooperation geboren. Volkshilfe Präsidentin LT-Präsidentin Verena Dunst stellte den Kontakt zu Peter Hofer von Gloriette her. Schnell wurden mit den passenden Stoffen erste Prototypen entwickelt. Hofer erklärt: „Ich bin für die Initiative der Volkshilfe Burgenland sehr dankbar. Erst durch die erste Großbestellung durch die Volkshilfe wurde das Interesse an den Masken geweckt.“ Inzwischen wurden mehr als 500.000 Masken verkauft. Vor allem die Belegschaft vor Ort profitierte von der großen Nachfrage. Aus diesem Grund entschloss man sich in Stegersbach auch weitere Masken zu entwickeln. Zertifizierte Masken in FFP1 und FFP2 Qualität werden bald für den Verkauf bereitstehen. Außerdem befinden sich waschbare Schutzanzüge schon in einem weiten Stadium der Entwicklung.

 

 

 

 

 

 

 

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