GRÜNE starten am Welttag der Umwelt Aktion für Artenschutz

Eisenstadt, 5. 6. 2020

Erderhitzung, Bodenversiegelung und intensiv betriebene Landwirtschaft bringen immer mehr Arten in Gefahr. Mit einer Aktion am Welttag der Umwelt zeigt der GRÜNE Landtagsabgeordnete Wolfgang Spitzmüller, wie mit wenig Aufwand der Artenvielfalt eine Chance zum Überleben gegeben werden kann.

grüne

Spitzmüller: „In den Böschungen, den Straßen- und Wegrändern finden viele Insekten – Bienen, Schmetterlinge und Käfer – wichtige Öko-Nischen als Lebensräume. Wenn wir diese stehen lassen und erst im Spätsommer mähen, geben wir diesen Arten eine wichtige Nahrungsquelle und Lebensraum“.

 

Späte Mahd bringt doppelten Gewinn

Von einem späten Mähzeitpunkt profitieren aber nicht nur die Bienen und Schmetterlinge, weiß der Umweltschützer, sondern auch die Pflanzen selbst. „Erst im Spätsommer kommt es bei vielen Blumen zur Samenreife. Die müssen wir abwarten, damit sich diese auch vermehren können“, rät Spitzmüller den Gemeinden, die kleinen Blumenwiesen über den Sommer wachsen zu lassen und postiert auf diesen Flächen Hinweisschilder.

 

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