SWV fordert: Regierung soll versprochene Hilfe erfüllen

Eisenstadt, 12. 6. 2020

Die Corona-Opfer der Wirtschaft

swv„Viele, die das Corona-Virus überstanden haben, leiden nun aber dennoch schwer darunter“, sagt DI Gerald Schwentenwein, designierter Präsident des Wirtschaftsverbandes – Burgenland (SWV), und nimmt damit die türkis-grüne Regierung in die Pflicht. „Finanzielle Hilfe in Milliardenhöhe wurden der heimischen Wirtschaft versprochen, an Klein- und Mittel-Betriebe kam es bisher allerdings nur zur Verteilung von Almosen!“

KommR Oswald Hackl, SWV-Präsident, ergänzt dabei mit einem Beispiel: „Etliche Klein-Unternehmen mit einigen Angestellten erlitten aufgrund der Corona-Sperre Einbußen bis zu 40.000 € und erhielten aus dem Härtefonds lediglich 1.000 €. Damit konnten unzählige, betroffene Firmen nicht einmal die Mieten für ihre Geschäftsräume berappen!“

„Das ist keine Hilfe, sondern eine Verhöhnung der Großteils am Boden liegenden Wirtschaft“, heißt es von Seiten des Wirtschaftsverbandes Burgenland, „Daher fordern wir eine sofortige, unbürokratischere Hilfestellung“. Die versprochenen 40 Milliarden seien damit noch lange nicht erreicht!

Die Richtlinien für den Anspruch aus dem Härtefallfonds müssen jedenfalls überarbeitet und auf die Bedürfnisse der EPU und KMU angepasst werden.

Das der Härtefallfonds und dessen Abwicklung versagt hat, zeigt die Tatsache, dass 25% der Anträge von Unternehmer abgelehnt und bei den Härtefallfonds der Bauern kein einziger Antrag abgelehnt wurde!

Als erster positiver Schritt für die Wirtschaft sehen wir die Installation des Handwerkerbonus österreichweit, den wir als Wirtschaftsverband Burgenland bereits bei der WK-Wahl 2020 gefordert haben.

„Wirtschaft beginnt mit WIR“, sagt Schwentenwein, „das ist unser Slogan und den wollen wir ebenso ausleben, daher werden WIR solange nicht locker lassen, bis ‚Kurz und seine ÖVP‘ auch zudem stehen, was diese immer vorgeben zu sein, nämlich die Wirtschaftspartei Österreichs. Wir sind dies schon lange, eine Vertretung für die arbeitenden Menschen und die Wirtschaft des Landes.

Ohne Wirtschaft keine Arbeit, ohne Arbeiter keine Wirtschaft!

 

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