Das Burgenland ins digitale Zeitalter holen

Eisenstadt, 17. 6. 2020

Schnelles Internet ist eine wichtige Grundlage, damit sich auch strukturschwache Regionen entwickeln können. Nicht überall im Burgenland gibt es eine schnelle Internetverbindung. „Besonders Unternehmen, aber auch der Bildungsbereich, werden dadurch in Ihrer täglichen Arbeit behindert. Das muss sich ändern. Wir müssen das Burgenland in das digitale Zeitalter holen“, sind sich die ÖVP-Mandatare Patrik Fazekas und Julia Wagentristl einig.

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Patrik Fazekas und Julia Wagentristl

In anderen Bundesländern sieht man es als selbstverständliche Pflicht an, für eine moderne Infrastruktur zu sorgen. Von der Breitbandmilliarde haben in den letzten Jahren vor allem Nieder-, Oberösterreich und Tirol kräftig profitiert, weil sie die Chance erkannt haben. „Das Burgenland hat diese Chance bis dato nicht genutzt“, kritisiert Patrik Fazekas.

„Wir brauchen eine Landesgesellschaft für Glasfaser-Ausbau. Es muss auch im Burgenland möglich sein, schnelles Internet in alle Haushalte – so wie Strom- und Wasserleitungen – zu bringen“, schlägt Fazekas vor und betont: „Das Land hat die Pflicht, für eine moderne Infrastruktur zu sorgen. Eine flächendeckende Versorgung mit Hochleistungs-Internetanschlüssen ist für mich im Jahr 2020 eine Frage der Gerechtigkeit.“

 

Wagentristl: Förderung für Homeschooling rückwirkend gewähren

Im Freizeitbereich sind Kinder den Umgang mit digitalen Medien gewohnt. „Dieses Bild muss sich auch im Schulbereich wiederspiegeln. Das darf aber keine Frage der sozialen Möglichkeiten der Familien werden. Das Land soll Eltern, die für das Homeschooling Computer oder Laptops angekauft haben, eine entsprechende Förderung gewähren“, so Bildungssprecherin Julia Wagentristl.

Laptops, Tablets und Internet sind in unseren Schulen notwendig und ergänzen das Schulbuch. Daher muss die digitale Umrüstung im Schulbereich auch gefördert werden. „Das Land ist gefordert, dafür zu sorgen, dass allen Schülern und auch Pädagogen im Pflichtschulbereich die benötigte Ausrüstung zur Verfügung steht“, so Wagentristl.

 

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