Doskozil bekämpft 1-2-3-Ticket

Eisenstadt, 17. 6. 2020

Schwer irritiert zeigen sich die GRÜNEN über die Kritik des Landeshauptmannes am 1-2-3-Klimaticket. „Es scheint, als starte der Landeshauptmann eine Offensive gegen das Öffi-Fahren. Es ist völlig unverständlich, warum er den Pendlerinnen und Pendlern aus dem Burgenland nicht gönnt, in Zukunft billiger als bislang ihren Berufsweg mit öffentlichen Verkehrsmitteln absolvieren zu können“, zeigt sich die GRÜNE Landessprecherin Regina Petrik fassungslos über die heftige Kritik der SPÖ an dem verkehrspolitischen Meilenstein.

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Mag. Regina Petrik, Grüne

1-2-3-Klimaticket eignet sich nicht für Neiddebatte

Das 1-2-3-Ticket bringt für alle Pendlerinnen und Pendler aus dem Burgenland eine Ersparnis von mehreren hundert Euro im Jahr, und zwar egal, wie weit ihr Anfahrtsweg ist. Und die Netzkarte in Wien ist auch schon dabei. Petrik: „Warum der Landeshauptmann hier eine Neiddebatte eröffnet, wer sich mehr oder weniger erspart, ist völlig unverständlich, verantwortungslos und bringt vor allem den Menschen im Land gar nichts.“

Petrik habe den Eindruck, der Landeshauptmann gönne der GRÜNEN Ministerin keinen Erfolg beim Klimaticket. Immerhin haben es 17 rote VerkehrsministerInnen in vielen Jahrzehnten nicht zustande gebracht, so ein Ergebnis in so kurzer Zeit abzuliefern. „Das ist kleinlich und hätte der Landeshauptmann nicht nötig – nur um ein paar martialische Schlagzeilen gegen den Bund abzuliefern“, resümiert die Landessprecherin.

Schlechter Stil
Petrik erkennt in der SPÖ-Kritik weder eine sachliche Grundlage noch den echten Willen, die burgenländischen PendlerInnen und auch das Klima zu entlasten. Hinzu kommen noch die untergriffigen Attacken. „Ich hoffe nicht, dass das der neue Dosko-Stil ist, inhaltliche Kritik mit persönlicher Herablassung an einer Politikerin zu verschmelzen“, schließt Petrik.

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