Sozialistische Jugend fordert Schutzschirm für Lehrlinge und ist gegen Studiengebühren für die FH Burgenland

Güssing, 30. 6. 2020

SPÖ-Bezirksparteivorsitzende, Landtagspräsidentin Verena Dunst und Vorsitzender der Sozialistischen Jugend Güssing Kevin Sifkovits berichten über die aktuelle Situation zur Jugendarbeitslosigkeit und über die Vertragsauflösung des Fördervertrages mit der Fachhochschule Burgenland durch ÖVP und FPÖ.

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LTPin Verena Dunst, Jugendvertrauensrat Hella Großpetersdorf Domink Bencic, SJ Bezirksgeschäftsführer Kevin Sifkovits

„1.425 Arbeitslose zwischen 15 und 24 Jahren im Mai im Burgenland – das ist ein Anstieg von 120 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat – sind zu viel. Eine abgehängte Generation Corona dürfen wir uns als Gesellschaft nicht leisten,“ betonen LTPin Verena Dunst und SJ-Vorsitzender Sifkovits. „Hier braucht es jetzt sofort ein umfassendes Lehrlingspaket für ganz Österreich,“ fordern beide unisono. „Gleichzeitig spart der ÖVP Bürgermeister von Eisenstadt mit der Auflösung des Fördervertrags der Fachhochschule an den Ausbildungschancen der Jugend,“ zeigen sich Dunst und Sifkovits ablehnend. Für beide ist auch die Vertragsauflösung des Fördervertrages mit der Fachhochschule Burgenalnd durch ÖVP und FPÖ inakzeptabel.

Die hohe Anzahl an arbeitslosen Jugendlichen macht SJ-Vorsitzenden Kevin Sifkovits große Sorgen. Im Sommer werden rund 2.000 SchülerInnen die Mittelschulen und polytechnischen Schulen abschließen und auf der Suche nach einer Lehrstelle sein. Von der türkis-grünen Bundesregierung fordert Sifkovits ein umfassendes Lehrlingspaket, um nicht in eine neue Rekordarbeitslosigkeit zu schlittern. Es bleibt zu befürchten, dass Betriebe bei der Aufnahme von Lehrlingen zurückhaltender reagieren bzw. dass bei Personalabbau zuerst junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betroffen sein werden. „Jeder investierte Euro, der hilft Jugendarbeitslosigkeit zu vermeiden, rechnet sich in jeder Hinsicht.“ erklärt Sifkovits. Eltern und SchülerInnen sind verzweifelt, viele junge Menschen die ohne Job sind leiden unter enormen psychischen Druck. Die Bundesregierung ist gefordert sofort zu handeln.

LTPin Verena Dunst fordert den Erhalt des offenen und freien Hochschulzuganges

Die Vertragsauflösung des Fördervertrages mit der FH Burgenland nennt die Landtagspräsidentin Zukunftsraub an unserer Jugend. Als Grund für diesen Schritt nennt Bürgermeister Steiner den Verzicht auf die Studiengebühren. „Die Fachhochschule Burgenland muss studiengebührenfrei bleiben. Studiengebühren ermöglichen nur mehr jenen Studierenden zu studieren, deren Eltern genug Geld haben, aber Bildung darf niemals vom Einkommen abhängig sein,“ betont LTPin Verena Dunst. „Auf diese Fachhochschule können alle Burgenländerinnen und Burgenländer stolz sein,“ so Dunst weiter.

„Wir stellen uns als SJ und SPÖ jedenfalls ganz klar auf die Seite der Studierenden“

 

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