SPÖ fordert faire Unterstützung für burgenländische Pendler

Güssing, 10. 7. 2020

Landtagspräsidentin Verena Dunst und Landtagsabgeordneter Wolfgang Sodl fordern Gerechtigtkeit für Pendler und Pendlerinnen aus dem Burgenland.

In der Landtagssitzung am 2. Juli 2020 wurde von den SPÖ Abgeordneten die rasche Überarbeitung des 1-2-3-Tickets von der Bundesregierung gefordert. Für Landtagspräsidentin Dunst und Pendlersprecher Landtagsabgeordneten Sodl ist die Benachteiligung der Burgenländer und Burgenländerinnen gegenüber anderen Bundesländern nicht nachvollziehbar und so nicht hinzunehmen.

spö
LAbg. Wolfgang Sodl, LTPin. Verena Dunst

Das Thema „Pendeln“ ist für die BurgenländerInnen ein wichtiges Thema. Auch aus dem Bezirk Güssing pendeln täglich viele Menschen, z. B. auch mit der Buslinie G 1, nach Wien. Der öffentliche Verkehr ist im Kampf gegen den Klimanwandel eine wichtige Säule. Daher muss der öffentliche Verkehr attraktiv und für die PendlerInnen leistbar sein.

„Grundsätzlich ist das 1-2-3-Ticket eine sinnvolle Maßnahme, nur ist es inakzeptabel, wenn wir BurgenländerInnen gegenüber anderen Bundesländern schwer benachteiligt werden“ so Sodl. Warum soll ein(e) GüssingerIn für das Jahresticket nach Wien 1.095 Euro zahlen und jemand der aus NÖ pendelt und die gleiche Entfernung zurücklegt nur 730 Euro? „Diese massive Schlechterstellung werden wir mit aller Kraft bekämpfen“ so Sodl.

Dringend notwendig ist weiter die Umstellung des Pendlerpauschales auf ein kilometerbezogenes Pendlergeld. LTPin Dunst schließt sich dieser Forderung an. „Nur ein kilometerbezogenes Pendlergeld würde mehr Fairness für unsere PendlerInnen aus dem Burgenland und aus dem Bezirk Güssing bringen“ so Dunst.

 

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