Gewessler im Burgenland: Klimaschutz schafft Jobs

Eisenstadt, 24. 7. 2020

Klimaschutzministerin im Burgenland – So hängen grüne Jobs, grüne Mobilität und grüner Strom zusammen 

Der erste offizielle Besuch ins Burgenland führt die GRÜNE Klimaschutzministerin Leonore Gewessler zum Landeshauptmann. Thema: Ausbau des öffentlichen Verkehrs. Gerade die Österreich-Stufe des kommenden 1-2-3-Tickets, die bereits im nächsten Jahr eingeführt werden soll, bringt für die Burgenländerinnen und Burgenländer große Vorteile. Um drei Euro in ganz Österreich mit allen Verkehrsmitteln klimafreundlich unterwegs zu sein.

In der Mobilitätszentrale Burgenland in Eisenstadt kann sich die Ministerin dann ein Bild von der Vielfältigkeit der klimafreundlichen Mobilität im Burgenland machen. Thema hier ist natürlich auch der Ausbau des Alltagsradwegenetzes.
grüne 

Grüne Jobs in der Region und nachgefragte Ausbildung

Auf dem Dach des Kindergartens in Müllendorf steht ein gelungenes Beispiel für eine nachhaltige Bürgerbeteiligung: eine Photovoltaikanlage. Montiert von burgenländischen Installationsbetrieb Elektro Wirth aus Steinbrunn mit wichtigen Teilen des Müllendorfer Solarpanelen-Zulieferers Ulbrich of Austria. Während überall Jobs wackeln, ist die Auftragslage für diese Unternehmen sehr gut.

„Die Unternehmen Ulbrich of Austria und Elektro Wirth zeigen uns, wie Klimaschutz Jobs und Wertschöpfung in der Region schafft und absichert: Während Ulbrich of Austria Teile für Solar-Paneele für unsere Sonnenstrom-Dächer direkt im burgenländischen Müllendorf produziert und weltweit exportiert, bildet Innungsmeister Wirth gleich in der Nachbarortschaft Lehrlinge in diesem Feld, mit Spezialisierung Photovoltaik, aus. Dieses Treffen beweist: Unsere Investitionen in den Klimaschutz sind ein absoluter Wirtschaftsmotor. Unsere innovativen Unternehmen in Österreich werden gestärkt und zukunftsfitte Jobs in der Region gesichert“, sagt Gewessler im Anschluss an den Besuch.

Petrik: „Ausbau des öffentlichen Verkehrs gelingt nur im Zusammenspiel zwischen Land und Bund“

Die GRÜNE Klubobfrau Regina Petrik freut sich über den hohen Besuch aus dem Klimaschutzministerium: „Ich bin sehr froh, dass Ministerin Gewessler direkt mit dem Landeshauptmann über den Bahnausbau im Burgenland gesprochen hat. Hier haben wir noch große Aufgaben vor uns. Der Ausbau des öffentlichen Verkehrs gelingt nur durch eine gute Zusammenarbeit von Bund und Land.

Abgerundet wird der Burgenlandbesuch mit einem Treffen mit Vertretern des Naturschutzes in der biologischen Station in Naturpark. Gerade dort ist die Klimakrise sehr gut spürbar, weil das Ökosystem des Neusiedler Sees ein sehr sensibles ist.
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