Starkes Burgenland in einem starken Europa!

Eisenstadt, 24. 7. 2020

övp
Karoline Edtstadler, Bundesministerin, Christian Sagartz, gf. Landesparteiobmann

„Die Corona-Krise kennt keine Grenzen und daher ist ein gemeinsames Vorgehen umso wichtiger. Das Budget ist ein solidarischer Schulterschluss in Europa, um diese Krise zu überwinden und um den Menschen in Europa wieder eine Perspektive zu geben“, so der gf. Landesparteiobmann Christian Sagartz im Zuge eines Pressegesprächs mit Karoline Edtstadler im Burgenland. Edtstadler ergänzt: „Die Einigung der EU-Staats- und Regierungschefs trägt eine starke österreichische Handschrift. Dank der konsequenten Verhandlungen von Sebastian Kurz in der Gruppe der „Sparsamen Vier“ und Finnland ist damit ein wichtiger Erfolg für Europa und Österreich gelungen. Das zeigt einmal mehr: Es ist möglich, europäische Solidarität zu leben und gleichzeitig österreichische Interessen zu wahren.“

„Das Burgenland hat in den letzten 25 Jahren massiv von der Europäischen Union profitiert. Und auch in der Zukunft haben wir Burgenländerinnen und Burgenländer eine große Chance, hier gefördert zu werden. Wir müssen uns einbringen bei der Digitalisierung, wir müssen uns einbringen beim Klimaschutz. Ein Drittel des gesamten Budgets soll für den Klimaschutz aufgewendet werden. Hier können wir z.B. mit erneuerbarer Energie eine wichtige Vorreiterrolle einnehmen. Und diese Chance müssen wir wahrnehmen. Dafür setze ich mich ein“, so Sagartz.

Neben dem laufenden Budget hat sich der Europäische Rat auch auf ein gemeinsames Wiederaufbauinstrument geeinigt, so Edtstadler, die darin den Ausdruck gelebter europäischer Solidarität sieht: „Österreich hat sich von Beginn der Krise an solidarisch gegenüber Staaten gezeigt, die besonders hart getroffen wurden und wird das auch weiterhin tun. Wir wollen aber klare Rahmenbedingungen. Es ist daher gut, dass es nun eine bessere Balance zwischen Krediten und Zuschüssen sowie einen Kontrollmechanismus für den Einsatz dieser Gelder gibt“, so Edtstadler.

 

Vorrang für kleine Einheiten

Ebenso hervorheben möchte Christian Sagartz die Subsidiarität in Europa: „Für die Menschen ist es wichtig, dass das, was wir zu Hause besser entscheiden können, uns nicht aus Brüssel aufgezwungen werden darf. Wir wollen vor allem kleine Einheiten entlasten und stärken, hier geht es vor allem um den Hausarzt. Wir wollen Gemeinden unterstützen. Wir wollen die Eigenverantwortung stärken und das Ehrenamt bewahren. Aus unserer Sicht braucht es aber auch Investitionen in Dörfer und Dorfgemeinschaften. Jetzt mehr denn je. Also ganz klar: Vorrang für die kleinen Einheiten.“

Auch Karoline Edtstadler sieht das Burgenland als ein gutes Beispiel dafür, wie man das Geld der Europäischen Union vorbildhaft einsetzen kann: „Aber es braucht dazu auch Menschen, die sich für dieses Europa einsetzen. Die Gemeinde ist jene Ebene, wo Europa stattfindet. Die Europäische Union ist nicht in Brüssel und nicht in Straßburg, die Europäische Union ist dort, wo die Menschen leben. Dort wo die Bürger Bedürfnisse haben. Und daher ist es besser, wenn viele Herausforderungen nicht in Brüssel, nicht in Straßburg gelöst werden, sondern in den kleinsten Einheiten vor Ort.“

 

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