Ein Jahr neue Katastrophenbeihilfe: Neustrukturierung der Beihilfe hat sich bewährt

Güssing, 21. 8. 2020

Die massiven Unwetter haben im Landessüden enormen Schaden angerichtet. Viele private Haushalte sind betroffen und nicht immer ist der Schaden durch Versicherungen gedeckt. „Im September 2019 wurde auf Initiative von Landeshauptmann Hans Peter Doskozil die Richtlinie zur Förderung der Behebung von Katastrophenschäden verbessert und wurden höhere Förderungen beschlossen“, so Bezirksparteivorsitzende Landtagspräsidentin Verena Dunst. Die Landtagspräsidentin ruft die betroffenen Haushalte auf, die Unterstützung des Landes in Anspruch  zu nehmen.

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LTPin Verena Dunst und LAbg Wolfgang Sodl

Katastrophenschäden im Sinne dieser Richtlinie sind Sachschäden, die u. a. durch Hochwasser verursacht werden. Arten von ersetzbaren Schäden lt. der neuen Richtlinie sind Bauschäden, Inventarschäden, Unternehmenschäden, Land- und forstwirtschaftliche Schäden sowie Schäden an Brücken und Wegen.

„Anträge sind mittels veröffentlichtem Antragsformular unverzüglich, aber bis spätestens sechs Wochen nach Schadenseintritt beim Amt der Burgenländischen Landesregierung einzubringen“, so LTPin Dunst. „Wir lassen niemanden im Stich“, so Dunst weiter. „Den Anträgen sind alle Unterlagen gem. veröffentlichtem Antragsformular sowie eine Bestätigung der Gemeinde hinsichtlich Richtigkeit betreffend Schadenseintritt und Vorliegen der baubehördlichen Genehmigung bei Gebäudeschäden beizuschließen“, so LAbg Sodl. Die maximale Förderung für Unternehmen beträgt Eur 35.000,– und für Privatpersonen sowie gemeinnützige Einrichtungen Eur 70.000,–.

https://www.burgenland.at/themen/agrar/katastrophenbeihilfe/

 

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