Umfassender Schutz für Seniorenheime, damit es zu keinem Besuchsverbot kommt!

Eisenstadt, 17. 10. 2020

PVÖ Burgenland fordert priorisierte, schnelle und 100-prozentige Testung Aller und ein „Corona-sicheres“ Besuchsmanagement.

spöEin Blick zurück an den Beginn des Ausbruchs von Covid-19 im Frühjahr zeigt: Die meisten Corona-Toten gab es österreichweit in Senioren- und Pflegeheimen. Das Burgenland war davon „Gott sei Dank“ ausgenommen. Und dass, obwohl anfangs die Schutzausrüstung völlig unzureichend gewesen ist. Die mit der ersten Corona-Welle verbundene Isolation war für die betroffenen Bewohnerinnen und Bewohner unerträglich. Daraus sollten daher in den vergangenen Monaten die richtigen Schlüsse gezogen worden sein.

PVÖ Landespräsident Helmut Bieler: „Jetzt müssen die richtigen Maßnahmen ergriffen werden, damit die zweite Welle nicht auf die burgenländischen Pflegeeinrichtungen überschwappt. Als Pensionistenverband fordern wir, die Schutzmaßnahmen für Senioren, Wohn- und Pflegeheime massiv zu verstärken, damit diese Einrichtungen nicht völlig isoliert werden müssen.“

Der burgenländische Pensionistenverband schlägt daher eine massive Ausweitung von zuverlässigen Schnelltests für Bewohner und MitarbeiterInnen vor. „Ziel muss es sein, dass man echte Sicherheit darüber bekommt, dass in ein Pflegeheim nur reinkommt, wer wirklich Corona-frei ist!“, so Bieler. Das bedeutet laut Pensionistenverband eine „priorisierte, schnelle und 100-prozentige Testung aller im Umfeld einer derartigen Einrichtung“.

Auch das Besuchsmanagement muss laut Pensionistenverband „Corona-sicher“ gestaltet werden. Hier gab es nach den Lockerungen im Frühsommer viele gute und sichere Maßnahmen in den Einrichtungen. Dabei geht es um Terminvereinbarungen, um strenge Hygienemaßnahmen, auch um eine effiziente Teststrategie für Besucher, um räumliche Maßnahmen sowie weitere Schutzvorkehrungen. „Was nicht geschehen darf ist, dass man wieder ein Besuchsverbot verhängt. Denn die psycho-sozialen Folgen sind ähnlich dramatisch wie die gesundheitlichen“, so Bieler abschließend.

 

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