ÖVP und FPÖ kritisieren neue Radarboxen und stellen sich auf die Seite der Raser

Eisenstadt, 23. 10. 2020

Verkehrssprecher LAbg. Ewald Schnecker: „Wir mussten 2019 32 Verkehrstote – einen Anstieg von mehr als 146 Prozent im Vergleich zum Vorjahr – beklagen. Diese Zahl belegt deutlich, wie wichtig die zusätzlichen Radarboxen sind, um für mehr Verkehrssicherheit zu sorgen.“

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LAbg. Ewald Schnecker, SPÖ

Die Oppositionsparteien ÖVP und FPÖ haben in den vergangenen Wochen gegen neue Radarboxen im Burgenland gewettert. „Damit stellen sie sich klar auf die Seite der Raser und gegen Verkehrssicherheitsmaßnahmen“, sagt SPÖ-Verkehrssprecher LAbg. Ewald Schnecker. „Wir mussten im vergangenen Jahr 32 Verkehrstote beklagen. Im Vergleich zum Jahr 2018 bedeutet das einen Anstieg von mehr als 146 Prozent. Diese Zahl belegt also deutlich, wie wichtig diese neuen Radarboxen sind, um die Verkehrssicherheit zu steigern. Besonders bemerkenswert ist die Kritik der beiden Klubobmänner von ÖVP und FPÖ, stammen doch beide aus dem Exekutivbereich“, wundert sich Schnecker.

Die neuen Radargeräte werden dort positioniert, wo es in der Vergangenheit häufig zu Unfällen gekommen ist und zuvor gesetzte Maßnahmen wie etwa ein Tempolimit allein nicht greifen. „Dass diese wichtige Verkehrssicherheitsmaßnahme sogar als ‚reine Abzocke‘ bezeichnet wird, lässt tief blicken. Vielleicht sollten die Herrschaften mal in sich gehen und überlegen, welche Werte sie ihren Kindern oder Enkelkindern für das Verhalten am Steuer vermitteln wollen“, so der Verkehrssprecher.

 

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