Südburgenländer profitieren von Aufstockung der Stipendien

Jennersdorf, 19. 11. 2020

LAbg. Ewald Schnecker: „Die Aufstockung der Stipendien ist sowohl für die Betroffenen als auch für unsere Region immens wichtig: Das gut ausgebildete Personal bleibt dadurch erhalten und kann sich in dieser Zeit fortbilden.“

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LAbg. Ewald Schnecker, SPÖ

Am 1. Oktober 2020 wurde die Secup-Arbeitsstiftung für die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des steirischen Unternehmens gestartet. Nun werden unter Beteiligung des Landes Burgenland die Stipendien aufgestockt. „Es freut mich für die rund 50 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus dem Südburgenland, dass sie in dieser schwierigen Zeit nun mit der Arbeitsstiftung aufgefangen werden. Die Aufstockung der Stipendien ist sowohl für die Betroffenen als auch für unsere Region immens wichtig: Das gut ausgebildete Personal bleibt dadurch erhalten und kann sich in dieser Zeit fortbilden“, so LAbg. Ewald Schnecker.

Die Secop Austria GmbH startete Anfang August mit der Verlagerung der Kappa-Linie in die Slowakei. Davon sind in Summe 170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betroffen – rund 50 stammen aus den Bezirken Güssing und Jennersdorf. „Mit 1. Oktober wurde die Arbeitsstiftung gestartet, in die die Betroffenen sukzessive eintreten werden. Ziel ist es, den betroffenen Beschäftigten durch gezielte Schulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen die Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess zu ermöglichen bzw. diese zu unterstützen“, erläutert Schnecker.

Das Stiftungsstipendium beträgt pro Person 160 Euro im Monat und wird ausschließlich vom Unternehmen finanziert. „Es freut mich sehr, dass das Land hier Geld in die Hand nimmt und sich das Stipendium für die rund 50 betroffenen Südburgenländerinnen und Südburgenländer nun für die Dauer von sechs Monaten auf 200 Euro pro Person und Monat erhöht“, so der Landtagsabgeordnete.

Hoffnung auf mehr Beschäftigte birgt auch die Rückkehr des Weltkonzerns Nidec im Juni. „Die Führungskräfte hatten den Ausbau der Produktion und Schaffung weiterer Arbeitsplätze zugesichert. Nun wurde konkretere Pläne bekannt, die laut dem Unternehmen mittelfristig über 100 neue Jobs bedeuten werden. Das ist ein Lichtblick für die Secop-Mitarbeiterinnen und –Mitarbeiter und positiv für die Menschen in unserer Region“, betont Schnecker abschließend.

 

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