Glocken läuten den Advent ein

Eisenstadt, 23. 11. 2020

kircheAuch wenn aufgrund des Lockdowns keine öffentlichen Gottesdienste zum 1. Adventsonntag möglich sind – Einladung zur Gemeinschaft als Hauskirche und Besinnung durch Glockenläuten am Samstag, 28. November 2020.

Da heuer, dem Beschluss der Österreichischen Bischofkonferenz folgend, keine öffentlichen Gottesdienste zum 1. Adventsonntag stattfinden, wird der Beginn der Adventszeit in der Diözese Eisenstadt durch ein gemeinsames Läuten der Kirchenglocken am Samstag, dem 28. November 2020, um 18 Uhr markiert. Verantwortlich in den einzelnen Pfarren sind die jeweiligen Seelsorger – sie werden gebeten, auf diese Form der Gebetsgemeinschaft hinzuweisen und die Glocken pünktlich zu läuten.

Heuer Gebetseinladung besonders wichtig
Die teils großen Läutwerke in den Kirchtürmen hatten schon immer die Aufgabe, die Gläubigen zum Gebet zu rufen. Oft wurden tägliche Arbeiten unterbrochen, um beim Klang der Glocken ein privates oder gemeinsames Gebet zu sprechen. Heuer ist diese Form der Gebetseinladung besonders wichtig: Diözesanweit werden die Menschen durch das 15-minütige Erklingen der Glocken aufgerufen, eine Gemeinschaft als Hauskirche zu bilden. Die Diözese möchte so zum Miteinander trotz Abstand aufrufen und mit den Gläubigen sein.

Adventkranzsegnung zuhause – Gebetsfolder kann helfen
In den Wohnungen soll der Beginn der Adventszeit durch ein paar Minuten der Besinnung gestaltet werden. In vielen Familien steht ein Adventkranz, der gesegnet wird, bevor feierlich die erste Kerze entzündet wird. Für diesen Ritus stellen die Pastoralen Dienste einen Behelf zur Gestaltung und Gebetshilfen für zuhause bereit. Sie sind online auf der Homepage der Diözese zu finden, liegen aber auch auf den Schriftenständen der Pfarrkirchen in gedruckter Form auf.

Glauben leben and Handeln
In Hinblick auf den österreichweiten Lockdown und vor dem Hintergrund der COVID-19-Notmaßnahmenverordnung sind die österreichischen Bischöfe mit der Regierung übereingekommen, öffentliche Gottesdienste vorübergehend und befristet bis zum Ende dieses Lockdown (voraussichtlich 6. Dezember) auszusetzen. Dennoch: Die Kirchen stehen tagsüber weiterhin für das persönliche Gebet offen. Zulässig ist die Feier nicht öffentlich zugänglicher Sonntagsgottesdienste im kleinsten Kreis von höchstens 5–10 im Vorhinein namentlich festgelegten Personen inkl. Vorsteher.

 

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