Tag der Menschen mit Behinderung: Burgenland muss barrierefrei werden

Eisenstadt, 3. 12. 2020

Der 3. Dezember ist der Tag der Menschen mit Behinderung. Besonders in Zeiten der Krise haben es behinderte Menschen schwer und auf diese Menschen nicht zu vergessen, ist Aufgabe der Politik. „Blinde Menschen haben zum Beispiel Probleme damit, den Abstand von einem Meter einzuhalten und sehen sich vor Schwierigkeiten im Alltag, Hilfe zu erhalten. Menschen, die im Alltag Assistenz benötigen, finden plötzlich niemanden mehr, der diese Arbeit tun will oder kann“, verweist die GRÜNE Klubobfrau Regina Petrik auf die aktuellen Probleme in Pandemie-Zeiten. Die GRÜNEN fordern etwa eine Anpassung der Leistungen für die persönliche Assistenz an die von Wien. „Wir haben die Situation, dass Menschen mit Behinderung nach Wien abwandern, weil sie dort wesentlich mehr Unterstützung durch persönliche Assistent*innen bekommen, als im Burgenland“, gibt Klubobfrau Regina Petrik ein Beispiel.
grüne

Aber auch bei der Barrierefreiheit ist das Burgenland säumig. „Eine barrierefreie Umwelt kommt nicht nur Menschen mit Behinderungen zugute, sondern auch Menschen mit vorübergehenden Einschränkungen, wie einem gebrochenen Bein, oder alten Menschen. Auch Mütter mit Kleinkindern sind dankbar, wenn für sie so wenig wie möglich Hindernisse im Weg stehen. Barrierefreiheit ist ein Mehrweg für alle“, fasst es der GRÜNE Bezirkssprecher von Neusiedl am See und Paralympics-Sieger Georg Tischler zusammen.

 

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