Uhudler muss Wein bleiben

Eisenstadt, 7. 12. 2020

SPÖ Bezirksvorsitzende Güssing LTPin Verena Dunst fordert langfristige Sicherung des Südburgenländischen Kultgetränks

Auf EU-Ebene wird zurzeit zwischen Kommission, Parlament und EU-Ministerrat über die neue Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) verhandelt. Dabei geht es auch um die Anbauflächen für Direktträgerweine wie dem Uhudler. Der EU-Ministerrat hat in den Verhandlungen die Position eingenommen, dass die Sonderposition der Rebsorte „vitis labrusca“ in der GMO-Verordnung gestrichen wird. „ Das würde das Ende des Uhudlers als Wein bedeuten. Die generelle Klassifizierung als Obstwein, ist dem identitätsstiftenden Kultgetränk auf keinen Fall würdig“, sagt heute SPÖ Bezirksvorsitzende Güssing LTPin Verena Dunst.

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Seit dem neuen Pflanzrechtsregime 2016 und der Zulassung der Direktträgersorten gab es in den Bezirken Güssing und Jennersdorf einen Anstieg der Anbaufläche für Uhudler-Reben. „Das zeigt, wie hoch der Stellenwert des Uhudlers im Südburgenland ist. Dieser Wein spiegelt die Seele und Kultur unseres Südburgenlandes wider. Der Uhudler hat auch einen Werbewert weit über die Grenzen des Burgenlandes hinaus und ist ein echter Touristenmagnet. Man darf nicht zulassen, dass der Uhudler nicht mehr als Wein anerkannt ist“, so die Landtagspräsidentin.

„Das Südburgenland kann sich darauf verlassen, dass ich weiterhin genau beobachten werde, wie es mit dem Uhudler weitergeht. Uhudler muss Wein bleiben!“, so Verena Dunst. In entsprechenden Schreiben an die Bundesregierung und EU-Kommission wird sich die SPÖ Bezirksvorsitzende für den Uhudler einsetzen. „Dass der Uhudler nach jahrzehntelangem Kampf als Obstwein degradiert wird, hat sich das Aushängeschild des Südburgenlandes nicht verdient“, erklärt SPÖ Bezirksvorsitzende Verena Dunst abschließend.

 

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