ARBÖ Burgenland: „Sicherer Weihnachtsbaumtransport“

Eisenstadt, 18. 12. 2020

Auch wenn das Weihnachtsfest in diesem Jahr coronabedingt in den meisten Familien anders als normal ausfallen wird, ein Christbaum gehört einfach dazu. „Noch knapp vor Weihnachten steht in vielen Familien der Baumkauf für Heiligabend an“, weiß Gerhard Graner, technischer Leiter des ARBÖ Burgenland. „Rasch wird dieser besorgt und mit dem Pkw nach Hause transportiert. Autofahrer haben dabei manchmal äußerst ‚kreative’ Ideen, wenn sie das Nadelgehölz im oder am Fahrzeug verbringen.“

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„So darf ein Weihnachtsbaum nicht transportiert werden“, sagt Gerhard Graner, Cheftechniker beim ARBÖ Burgenland

Doch Vorsicht: Der gesicherte Transport des Weihnachtsbaumes mit dem Pkw ist vorgeschrieben. Denn: Ein falscher Transport mit dem Kfz ist ein Vormerkdelikt. „Wer das Weihnachtsfest ohne Eintrag im Führerscheinregister verbringen will, muss bedenken, dass der Gesetzgeber auch für Christbäume keine Ausnahmen kennt. Es gelten die gleichen Bestimmungen wie für jedes andere Transportgut“, unterstreicht der ARBÖ-Cheftechniker.

 

Die wichtigsten ARBÖ-Tipps für den sicheren Christbaum-Transport

 

Der ARBÖ empfiehlt folgende Punkte, um sich und andere Verkehrsteilnehmer nicht zu gefährden:

 

>>> Baum nur im Netz transportieren.

>>> Das Nadelgehölz unbedingt gut fixieren.

>>> Die Sicht des Lenkers darf nicht beeinträchtigt werden.

>>> Der Transport von größeren Christbäumen auf dem Autodach darf nur mit geeigneten Dachträgern passieren.

>>> Ragt der „XXL-Baum“ aus dem Kofferraum, darf er Blinker, Rückleuchten oder das Kennzeichen keinesfalls verdecken.

>>> Überragt die Fracht das Fahrzeugheck um mehr als einen Meter, so wird der „Baum an Bord“ zur Langgut-Fuhre und ist mit einer roten Tafel zu kennzeichnen.

 

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