Spitzmüller ruft zur Teilnahme am Dialog für Artenvielfalt auf

Eisenstadt, 7. 8. 2020

Massive Bodenversiegelung und intensive Landwirtschaft nehmen immer mehr bedrohten Arten den Lebensraum. Doch es gibt Hoffnung für Schmetterlinge, Bienen und Co. Umweltministerin Leonore Gewessler ruft bis Ende September zu einem Biodiversitätsdialog auf, bei dem alle ihre Ideen und Vorschläge einbringen können, wie die Artenvielfalt erhalten werden kann. Der GRÜNE Landtagsabgeodnete Wolfgang Spitzmüller ruft zum Mitmachen auf.

„Gerade in Zeiten der Klimakrise können wir selbst sehr viel dazu beitragen, unsere Natur zu erhalten. Egal ob man selbst gärtnert oder eine Landwirtschaft betreibt, jeder und jede kann hier mitmachen und die eigenen Erfahrungen einbringen und die Artenvielfalt und damit letztlich auch den Menschen das Überleben zu sichern“, unterstützt Spitzmüller den breiten Bürgerbeteiligungsprozess.

grüne

„Natur im Garten“-Plankette
Auch im eigenen Garten lässt sich vieles für den Erhalt der Arten unternehmen. Wer etwa auf Kunstdünger und Torf verzichtet oder eine naturbelassene wilde Ecke einrichtet, gibt vielen bedrohten Arten eine Bleibe. „Für das Ökosystem sind solche sogenannten wilden Ecken enorm wichtig. Weil vielen Arten immer mehr Lebensraum genommen wird, können wir ihnen im eigenen Garten eine Art Leo anbieten“, berichtet Spitzmüller von seinem eigenen Garten mit mehreren dieser Ecken. Dafür erhielt er diese Woche auch die Plakette „Natur im Garten“.

Spitzmüller ruft zum Handeln auf
„Die Artenvielfalt ist unsere Lebensversicherung. Wir müssen alles dafür tun, damit uns diese nicht verloren geht. Das schaffen wir nur gemeinsam. In den Gemeinden, in den Ländern und auch im eigenen Garten“, freut sich der Naturschützer auf rege Beteiligung im Biodiversitätsdialog.

„Biodiversitätsdialog2030“ und „Natur im Garten“
Ende 2020 läuft das UNO-Abkommen für biologische Vielfalt ab. Noch heuer soll ein neues globales Abkommen beschlossen werden. Die Ergebnisse des Bürgerbeteiligungsprozesses sollen in die österreichische Biodiversitäts-Strategie einfließen.

Natur im Garten ist eine vor 20 Jahren in Niederösterreich gegründete Bewegung, um Naturraum durch Veranstaltungen, Workshops und Beratung zu erhalten. Mittlerweile entsprechen fast 17.000 Gärten in Österreich den Kriterien (u.a. Verzicht auf Kunstdünger, Zulassen von Wildwuchs und Blumenwiesen).
https://www.naturimgarten.at/
http://xn--biodiversittsdialog2030-57b.at/_

 

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