Südburgenland: Land- und Forstwirtschaft von schweren Unwettern verwüstet

Eisenstadt, 19. 8. 2020

Schwere Unwetter gingen in den letzten Tagen und Wochen im Südburgenland nieder. Überschwemmungen auf den Feldern sowie Bruchschäden in den Wäldern setzen den heimischen Bauern schwer zu. Rund 1.000 Hektar wurden verwüstet. Laut Schätzung der Hagelversicherung beläuft sich der Schaden auf ca. 900.000 Euro.

lwk
Massive Schäden auch in den heimischen Wäldern – Lokalaugenschein mit Präsident Berlakovich und Kammervertretern

Lokalaugenschein mit Präsident Nikolaus Berlakovich:

Ackerkulturen wie Kürbis, Mais, Sojabohnen wurden ebenso wie Wein und Wälder in Mitleidenschaft gezogen. „Durch Überschwemmungen, Hagel und Wind wurden agrarische Kulturen massiv beschädigt. Kürbisse wurden weggeschwemmt und drohen zu verfaulen. Durch den Starkregen am Boden liegende Sojabohnen können nicht mehr geerntet werden. Aber auch der Wald wurde durch gebrochene Stämme und entwurzelte Bäume massiv geschädigt“, betont LK-Präsident DI Nikolaus Berlakovich beim Lokalaugenschein im Südburgenland.

Berlakovich weiter: „Unsere Bauern sind nahezu tagtäglich mit Wetterextremen konfrontiert. Sie haben durch die Unwetter der letzten Tage mit massiven Ertragseinbußen zu kämpfen. Wir haben die Hagelversicherung über die Jahre zu einer umfassenden Mehrgefahrenversicherung ausgebaut. Wichtig dabei ist, dass Bund und Land die Versicherungsprämien bezuschussen. Dadurch werden diese für die Bauern leistbar. Das ist eine echte Risikovorsorge, die die heimischen bäuerlichen Betriebe absichert. Außerdem unterstützen in der aktuellen Situation die Forstberater der Burgenländischen Landwirtschaftskammer heimische Waldbauern z.B. bei Themen wie Aufforstung und Kulturpflege. Daher appelliere ich an alle Bauern, die Angebote unserer Berater in Anspruch zu nehmen.“

 

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