LTPin Dunst und LAbg Sodl fordern vom Bund Finanzierung zusätzlicher Schulbusse

Güssing, 20. 10. 2020

Schülerinnen und Schüler müssen sich in überfüllte Buse zwängen, daher sind die Covid-Maßnahmen in den Schulen obsolet

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LTPin Dunst und LAbg Sodl

So wie die SPÖ Burgenland fordern auch Landtagspräsidentin Verena Dunst und Landtagsabgeordneter Wolfgang Sodl von der Bundesregierung die Finanzierung zusätzlicher Schulbusse. „Wenn sich Schülerinnen und Schüler in überfüllte Busse zwängen müssen, sind die in den Schulen gesetzten Covid-Maßnahmen obsolet“, so LTPin Verena Dunst. „Man muß auf dieses Problem rascher reagieren und die nötigen finanziellen Mittel zu Verfügung stellen“, so Verkehrssprecher LAbg Wolfgang Sodl. „Auch die Einnahmen einer Vermögenssteuer wären hier sinnvoll eingesetzt“, so Sodl weiter. Über das Thema Schulbusse und deren Finanzierung über den Bund wird auch im Zuge der kommenden Landtagssitzung debattiert werden.

Überfüllte Schulbusse sind schon seit Jahren vor allem in den ersten Schulwochen immer wieder Thema. „Im heurigen Jahr ist dies aber besonders prekär, da wir mit der Corona-Pandemie konfrontiert sind“, hält LAbg Sodl fest. Die Schülerinnen und Schüler leisten ihren Beitrag in dieser schwierigen Zeit, müssen sich aber in maßlos überfüllte Schulbusse drängen – zwar mit Mund-Nasen-Schutz, aber dicht gedrängt. „Hier ist die Sinnhaftigkeit zu hinterfragen“, so LTPin Verena Dunst.

Dunst und Sodl stellen sich die Frage, warum sich die Bundesregierung der bestehenden Problematik der überfüllten Schulbusse nicht angenommen hat, besonders jetzt in Corona-Zeit. Verordnungen kommen zu spät bzw. sind unverständlich, es herrscht bloßes Chaos. „Wir nehmen die Sorgen der Jugendlichen und der Eltern ernst und fordern vom Bund mehr Busse, mehr Platz und mehr Geld“, so LTPin Verena Dunst.

„Wir nehmen den Bund in die Pflicht, endlich die finanziellen Mittel für mehr Busse zur Verfügung zu stellen, und zwar nicht mit neuen Massensteuern, sondern mit einer Vermögenssteuer für Großkonzerne und Superreiche. Das wäre ein deutliches Signal seitens des Bundes für den Bildungsbereich und für die Sicherheit unserer Kinder und Jugendlicher“, so LAbg Sodl abschließend.

 

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