GRÜNE fordern Kinder- und Jugendmonitoringsausschuss

Eisenstadt, 20. 11. 2020

grüne
Mag. Regina Petrik, Grüne

Am 20. November 1989 verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen die UN-Konvention über die Rechte des Kindes (KRK). Alle Kinder auf der Welt erhielten damit verbriefte Rechte – auf Überleben, Entwicklung, Schutz und Beteiligung, ungeachtet ihrer Herkunft, ihres Geschlechts, ihrer Sprache oder wegen einer Behinderung. „Gerade Kinder mit Behinderungen erleben sich in vielen Situation als nicht gleichberechtigt. Ich möchte, dass wir im Burgenland auf Landesebene Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen eine Möglichkeit der Mitsprache über ihre eigenen Belange geben“, sagt Regina Petrik, Klubobfrau der GRÜNEN und fordert anlässlich des internationalen Tags der Kinderrechte Partizipationsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen. Sie fordert die Einrichtung eines Kinder- und Jugendmonitoringausschusses, in dem nicht über Kinder, sondern mit Kindern kommuniziert wird. „Es geht mir um echte Teilhabe, die über das bloße Anhören von Kindern und Jugendlichen hinausgeht. Kinder und Jugendliche sollten erleben, dass sie in Entscheidungsprozesse einbezogen werden. Darum fordere ich im Burgenland einen Kinder- und Jugendmonitoringausschuss im Landtag. Dieser soll in die Gesetzesbegutachtung einbezogen werden und prüfen, ob Gesetze und deren Umsetzung die Kinderrechte umfassend gewährleisten.“ Bei der Zusammensetzung eines Kinder- und Jugendmonitoringausschusses könne man sich an der Form der „BürgerInnen-Räte“ in BürgerInnenbeteiligungsprozessen orientieren. Die Begleitung durch eine Person mit Erfahrung in Partizipation und in Arbeit mit Menschen mit Behinderungen ist dafür unerlässlich.

 

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