Klares Zugeständnis für „Blackout“-Vorsorge der Montecuccoli-Kaserne Güssing

Rotenturm, 25. 11. 2020

Bundesministerin Tanner bestätigt die Forderung von SPÖ-Nationalrat Christian Drobits

spö
Mag. Christian Drobits, Nationalrat

Nationalratsabgeordneter Mag. Christian Drobits hat bei der seiner Forderung, die Montecuccoli-Kaserne Güssing nicht mit Sparmaßnahmen arbeitsunfähig zu machen, auch das Problem eines möglichen „Blackouts“ angesprochen. Es ist für die Region eine dringende Notwendigkeit, dass die größte Kaserne des Burgenlandes im Falle eines längerfristigen Stromausfalles autark aufgerüstet wird, um für die Bevölkerung eine Sicherheitsinsel dazustellen. Im Durchschnitt fällt pro Haushalt einmal im Jahr für 50 Minuten der Strom aus. Der Schaden ist in den meisten Fällen relativ rasch wieder behoben und der Stromausfall somit nur von kurzer Dauer. Anders ist dies allerdings, wenn die Stromversorgung für einzelne Regionen oder gar in weiten Teilen des Landes ausfällt. Dann spricht man von einem Blackout. „Ein längerfristiger Stromausfall führt in der computergesteuerten und digitalisierten Welt zu einer massiven Herausforderung. Von Licht-, Heizungs-, Stromausfall sowie der Wasserversorgung abgesehen ist unter anderem auch die tägliche Versorgung mit Lebensmitteln bedroht, die ebenfalls von der Elektrizität (Logistik, Kühlung, Kassen- bzw. Bankomatsysteme etc.) abhängt“, schildert SPÖ-Nationalratsabgeordneter Christian Drobits das Szenario.

Bundesministerin gibt klare Zusage
„Ich habe mir im Zuge der Budgetberatungen von Verteidigungsministerin Tanner bestätigen lassen, dass auch die modernste und größte Kaserne Österreichs, die Montecuccolli-Kaserne in Güssing, neben acht weiteren Kasernen auf derartige Notfallsituationen im Falle eines Blackouts als Sicherheitsinsel für die regionale Bevölkerung fungieren wird und entsprechende Vorbereitungen auch getätigt werden. Auf meine Frage, ob Güssing im Budget 2021 für den Ausbau der Autarkie im Fall eines Blackouts vorgesehen ist, kam die klare Antwort ‚Ja‘“, so Drobits.
Blackout in den nächsten fünf Jahren wahrscheinlich

„Die Burgenländerinnen und Burgenländer haben ein Recht darauf, dass die Energie- und Wasserversorgung auch im Fall eines Blackouts garantiert und sichergestellt wird. Nach Aussagen des Bundesheeres ist mit einem Blackout in den nächsten fünf Jahren zu rechnen. Die Frage ist also nicht ob, sondern wo und wie uns in nächsten Jahren der Ausfall wichtiger Infrastruktur trifft. Kasernen des Bundesheeres als Schutz- und Sicherheitszonen für die Bevölkerung kommt in diesem Szenario eine ganz wichtige Rolle zu“, möchte Christian Drobits die burgenländische Bevölkerung in Sicherheit wissen. 17 Millionen Euro sind nun laut Bundesministerin im Jahr 2021 als Investition für diese Zwecke beim Österreichischen Bundesheer vorgesehen.

 

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