NR Köllner: Kommen Hilfspakete in letzter Minute, ist die Rettung der Reisebüros in Sicht?

Stinatz, 30. 11. 2020

Die Corona-Pandemie hat die Reisebranche voll getroffen, die Einbußen sind existenzbedrohend. Der burgenländische SPÖ-Mandatar Maximilian KÖLLNER, Mitglied des Tourismusausschusses im Parlament, hat sich vehement für die Branche stark gemacht.

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Ewald Grandits und NR Maximilian Köllner

„Es könnte nun ein wenig Bewegung in die Sache kommen. Ein Hilfspaket, bereits im Juni zugesagt, wird nun in Aussicht gestellt. Seit Monaten fordere ich rasche Hilfe für die rund 2.500 Reiseunternehmen mit 10.000 MitarbeiterInnen in Österreich. Die Reisebüros haben offen, erwirtschaften aber keinen Umsatz. Die Branche war als erste betroffen, musste Gäste zurückholen und Anzahlungen an die Kunden zurückzahlen. Was die Reisebranche daher sofort und dringend braucht, sind Umsatzentschädigungen, Ersatz frustrierter Aufwendungen, Fixkostenzuschüsse, aber keine Ankündigungen, die vielleicht irgendwann umgesetzt werden“, zeigt sich KÖLLNER überaus skeptisch.

Lob und ein großes Danke an den burgenländischen Mandatar kommt von Ewald Grandits, Inhaber des Reisebüros Grandtours in Stinatz. „Sein Engagement für die Reisebüros und die Thematisierung der existenzbedrohenden Situation der Reisebranche bei jeder Nationalratssitzung sind nicht selbstverständlich. Maximilian Köllner ist der einzige Politiker, der die Probleme der Touristik seit Monaten thematisiert“, betont Grandits.

„Nun heißt es abwarten, was tatsächlich an Hilfen für die Branche kommt, ob die Rettung quasi 5 vor 12 gelingt“, so KÖLLNER.

 

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