Abschaffung der „Hacklerregelung“ ist abzulehnen!

Güssing, 1. 12. 2020

Die Abschaffung der „Hacklerregelung“ durch die türkis-grüne Bundesregierung ist für die hart arbeitenden Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Burgenland und auch im Bezirk Güssing ein Schlag ins Gesicht. Neben der Hacklerregelung wurden auch die Schwerarbeiterregelung und die Invaliditätspension gekürzt. „Das ist ein Pensionsraub an den fleißig arbeitenden Arbeitnehmerinnen und Arbeitern“, ärgert sich LTPin Verena Dunst. Kurz und Kogler haben kein Geld für die Hacklerregelung – Kosten 13 Mio Euro! Kurz und Kogler haben jedoch genug Geld für ein neues PR-Budget – Kosten 30 Mio Euro!

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LTPin Verena Dunst, BGF Helmut Kovacsits, LAbg Wolfgang Sodl

Als Pensionsraub bezeichnet Landtagspräsidentin Verena Dunst die Abschaffung der Hacklerregelung und die Kürzung der Schwerarbeiterregelung und der Invaliditätspension. „Wir werden für faire Pensionen sowie für den Mindestlohn politisch kämpfen“, so LTPin Verena Dunst. „Hans Peter Doskozil an der Spitze der SPÖ Burgenland ist Garant für eine sozial gerechte Arbeitnehmerpolitik“, so Dunst weiter.

„Burgenländische Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sollen nach 45 Arbeitsjahren abschlagsfrei in die Pension gehen können“, fordert auch Landtagsabgeordneter Wolfgang Sodl. „Die Kürzung der Pensionen hart arbeitender Bürgerinnen und Bürger, vor allem jetzt in der Coronakrise, ist absolut abzulehnen“, so Sodl weiter.

Den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern 368 Euro wegzunehmen und dafür 60 Euro Almosen zurückzugeben ist einfach unwürdig.

Auch Herr Johann Binder, geboren 1961 ist verärgert. Er hat von Sep. 1976 bis Aug. 2008 32 Jahre als Starkstrommonteur gearbeitet, seit Sep. 2008 arbeitet er in der AK in der Rechtsberatung. Ursprünglich wollte er mit Sep. 2023 mit 2.241,93 Euro in Pension gehen. Durch die neuen Regelung der türkis-grünen Bundesregierung kann er nur mit 12,4 % Abschlägen seinen wohlverdienten Ruhestand antreten.

 

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