GRÜNE Klubklausur: Mit starkem Team gegen den Bodenversiegelung

Eisenstadt, 11. 12. 2020

Vor 20 Jahren konnte der GRÜNE Landtagsklub das erste Mal eine Klubklausur durchführen. Jetzt, 10 Jahre nach Verlust des Klubstatus, ist der GRÜNE Klub mit einem starken Team wieder zurück. „Manchmal staune ich selbst, was so ein kleines Team alles zustande bringt. Nur mit einem Team, das so viel inneren Zusammenhalt bietet, ist es möglich, mutige Oppositionspolitik gegen die Übermacht der SPÖ zu gestalten“, beschreibt die GRÜNE Klubobfrau den Zusammenhalt innerhalb des sechsköpfigen Landtagsklubs.

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Grüner Landtagsklub

Die Aufgabengebiete sind dabei klar definiert: „Die Abgeordneten sind für die Inhalte der politischen Arbeit verantwortlich, der Klubdirektor ist unser Jurist, ein Mitarbeiter ist für die Kommunikation zuständig und von meinem Gehalt als Klubobfrau bezahle ich eine Assistentin, die uns in allen Bereichen unserer Arbeit unterstützt“, so Petrik.

Schwerpunktthema: Bodenversiegelung
Das erst gestern beschlossene Raumplanungsgesetz mit der munteren Erlaubnis zum Betonieren bestärkt den Klub bei der Schwerpunktsetzung für das kommende Jahr: der Stopp der grassierenden Bodenversiegelung. „Die Regierung darf nicht einfach so weiter betonieren wie bisher. Mittlerweile werden sogar schon Güterwege statt mit Schotter ausgelegt mit Asphalt-Recycling versiegelt. Das treibt die Klimakrise voran und kostet uns wertvolle Natur, die für Jahrzehnte verloren geht“, fasst es Klubobfrau-Stellvertreter und Landtagsabgeordneter Wolfgang Spitzmüller zusammen.

Jeder Quadratmeter Beton verringert die Lebens- und Naherholungsräume, erzeugt noch mehr Hitze, sorgt für heftigere Hochwasser und zerstört Dorfzentren und Agrarflächen. „Der SPÖ-Landesregierung fehlt immer noch das Bewusstsein, was hier täglich an der Natur verbrochen wird. Das können wir uns im Burgenland nicht länger leisten, daher dieser inhaltliche Schwerpunkt“, erklärt Spitzmüller.

 

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