Eisenstadt, 17. 2. 2026
Autofasten hat im Burgenland immer Saison. 23 Prozent der Burgenländerinnen und Burgenländer ab 16 Jahren lenken nie oder nur selten ein Auto, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Statistik Austria zeigt. 38 Prozent lenken täglich ein Auto, 33 Prozent mehrmals die Woche. Nun startet in der Fastenzeit die Initiative Autofasten der katholischen und evangelischen Kirche, die von der Mobilitätsorganisation VCÖ unterstützt wird. Wer möglichst oft zu Fuß, mit dem Rad und mit öffentlichen Verkehrsmitteln mobil ist, spart Geld, tut durch mehr Bewegung der Gesundheit Gutes und schont die Umwelt.
37.000 Burgenländerinnen und Burgenländer ab 16 Jahren lenken nie ein Auto, weitere 21.000 haben selten ein Autolenkrad in der Hand, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Statistik Austria zeigt. Gegenüber dem Jahr 2019 ist die Zahl der selten oder gar nicht Autolenkenden um rund 17.000 gestiegen. 96.000 im Burgenland sitzen täglich hinter dem Autolenkrad, weitere 83.000 mehrmals die Woche.
Nun startet in der Fastenzeit die Initiative Autofasten, die unter dem Motto „Fair zu Fuß unterwegs“ steht. Der VCÖ unterstützt die Initiative der Umweltbeauftragten der katholischen und evangelischen Kirche und ruft zur Teilnahme auf. „Gehen ist die gesündeste, kostengünstigste und umweltfreundlichste Mobilität. Das Potenzial, dass mehr zu Fuß gegangen wird, ist groß. Immerhin ist rund jede zehnte Autofahrt in Gehdistanz“, stellt VCÖ-Experte Michael Schwendinger fest. Zudem kommen viele Fahrgäste zu Fuß zum Bahnhof oder zur Bushaltestelle.
Gehen ist die häufigste Mobilitätsform. Entsprechend mehr Beachtung verdienen Fußgängerinnen und Fußgänger im Verkehr. 158.000 Burgenländerinnen und Burgenländer, das sind 62 Prozent der Bevölkerung ab 16 Jahren, gehen täglich im Alltag zu Fuß, weitere 22 Prozent, das sind 57.000, sind mehrmals die Woche zu Fuß mobil, so ein weiteres Ergebnis der VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Statistik Austria.
Wichtig ist, dass Gemeinden und Städte mit einer fußgängerfreundlichen Verkehrsplanung die Bedingungen für das Zu-Fuß-Gehen für die Bevölkerung laufend verbessern, betont der VCÖ. Einen großen Einfluss auf das Mobilitätsverhalten hat auch die Siedlungsstruktur sowie die Ortsentwicklung. Wo es eine gute Nahversorgung und gute soziale Infrastruktur gibt, sind mehr Menschen zu Fuß mobil und die Ortskerne sind belebter.
„Wenn die Bevölkerung viele Alltagswege zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurücklegen kann, ist sie deutlich kostengünstiger mobil. Und weniger Autoverkehr bedeutet weniger Abgase, weniger Lärm, weniger Staus und für Anrainerinnen und Anrainer verbessern sich Luftqualität und Lebensqualität“, macht VCÖ-Experte Michael Schwendinger auf die vielfältigen Vorteile von Autofasten aufmerksam.
Initiative Autofasten: http://www.autofasten.at
Rückfragen: VCÖ-Kommunikation, Christian Gratzer, (0699)18932695
VCÖ: Jeder Vierte im Burgenland lenkt nie oder nur selten ein Auto (Anteil Bevölkerung ab 16 Jahren, im Jahr 2023)
Lenkt nie ein Auto: 15 Prozent
Lenkt selten ein Auto: 8 Prozent
Lenkt mehrmals im Monat ein Auto: 7 Prozent
Lenkt mehrmals pro Woche ein Auto: 33 Prozent
Lenkt täglich ein Auto: 38 Prozent
Quelle: Statistik Austria, VCÖ 2026
VCÖ: Fast zwei Drittel im Burgenland gehen täglich zu Fuß (Anteil Bevölkerung ab 16 Jahren, im Jahr 2023)
Geht täglich zu Fuß: 62 Prozent
Geht mehrmals pro Woche zu Fuß: 22 Prozent
Geht mehrmals im Monat zu Fuß: 5 Prozent
Geht selten zu Fuß: 7 Prozent
Geht nie zu Fuß: 3 Prozent
Quelle: Statistik Austria, VCÖ 2026
Der VCÖ – Mobilität mit Zukunft ist eine auf Mobilität und Transport spezialisierte, gemeinwohlorientierte Organisation. Ziel des VCÖ ist ein ökologisch verträgliches, ökonomisch effizientes und sozial gerechtes Verkehrssystem. Die Sichtweise des VCÖ ist global orientiert, themenübergreifend und berücksichtigt die Interessen zukünftiger Generationen.


