Grüne: Tag der sozialen Gerechtigkeit

Eisenstadt, 19. 2. 2026

Faire Beiträge statt unfairer Kürzungen
GRÜNE Burgenland fordern gerechte Besteuerung von Superreichen

Der morgige Tag der sozialen Gerechtigkeit macht sichtbar, was viele Menschen tagtäglich spüren: Die Lasten in unserer Gesellschaft sind ungerecht verteilt. Während Familien, Kinder und Pensionist*innen mit steigenden Kosten und Kürzungen konfrontiert sind, bleiben Millionen- und Milliardenvermögen in Österreich weiterhin nahezu unangetastet.

Landtagsabgeordnete und Sprecherin für Soziales Margit Paul-Kientzl

„Soziale Gerechtigkeit heißt, dass jede und jeder einen fairen Beitrag leistet. Derzeit passiert aber genau das Gegenteil. Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen zahlen Steuern auf ihre Arbeit, auf Miete, Strom und den täglichen Bedarf. Superreiche hingegen zahlen auf riesige Erbschaften keinen einzigen Euro“, kritisiert Margit Paul-Kientzl, Landtagsabgeordnete und Sprecherin für Soziales der GRÜNEN Burgenland.

Superreiche werden geschützt, der Rest muss zahlen

Gerade in Zeiten, in denen Österreich sparen muss, sei diese Schieflage nicht länger zu rechtfertigen. „Wenn die Regierung bei Familien, Kindern und Pensionist*innen kürzt, aber Menschen, die 50 Millionen Euro oder mehr erben, völlig verschont, dann ist das nicht nur sozial völlig ungerecht, sondern auch politisch kurzsichtig“, so Paul-Kientzl.

Dass es auch anders geht, zeigen zahlreiche europäische und internationale Beispiele. In Südkorea beispielsweise nahm der Staat durch eine einzige Erbschaft aus dem Samsung-Konzern rund neun Milliarden Euro ein. „Mit solchen Einnahmen können Bildungseinrichtungen ausgebaut, Pflege gestärkt oder Steuern für den Mittelstand gesenkt werden. Es ist eine Frage des politischen Willens“, betont Paul-Kientzl.

Die GRÜNEN fordern daher eine faire Besteuerung von Superreichen und großen Erbschaften. „Wer sehr viel hat, kann auch mehr tragen. Das ist kein Neid, sondern eine Frage von Verantwortung und Zusammenhalt. Wichtig ist zu betonen, dass das nicht den klassischen Hausbesitzer treffen soll“, so die Sozialsprecherin.
Um diesem Anliegen Nachdruck zu verleihen, starteten die GRÜNEN eine Petition für eine gerechte Besteuerung großer Vermögen. „Jede Unterschrift ist ein Zeichen dafür, dass wir ein Österreich wollen, in dem Fairness zählt und niemand zurückgelassen wird“, sagt Paul-Kientzl abschließend.

Die Petition kann hier unterstützt werden: https://gruene.at/superreichebesteuern/

 

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