Internationaler Tag des Artenschutzes

Eisenstadt, 2. 3. 2026

Artenvielfalt und Energiewende gemeinsam denken

Anlässlich des Internationalen Tages des Artenschutzes am 3. März machen die GRÜNEN Burgenland darauf aufmerksam, dass wirksamer Artenschutz und der notwendige Ausbau erneuerbarer Energie kein Widerspruch sein müssen. Innovative Konzepte wie Agri-Photovoltaik (Agri-PV) verbinden Energieproduktion, Landwirtschaft und Grünraum auf einer Fläche.
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„Unser modernes Leben verkleinert die Natur- Lebensräume zunehmend, bei Freiland-Photovoltaik-Anlagen ist das erfreulicherweise umgekehrt. Mehr Struktur, Schatten und regelmäßige Blühstreifen helfen zahlreichen Tierarten“.

Agri-PV kann neue Lebensräume schaffen
Aktuelle Untersuchungen aus Deutschland belegen, dass gut geplante und naturnah gepflegte Photovoltaik-Anlagen auf landwirtschaftlichen Flächen neue Lebensräume schaffen können. So konnte in einem Solarpark die Population der bedrohten Feldlerche deutlich gesteigert werden. Im Burgenland ist für jede Freiland-PV-Anlage ein Umweltbericht nötig, der klare Auflagen für den Naturschutz verbindlich auflegt.

„Solche Beispiele zeigen: Wenn wir PV-Anlagen richtig planen, können sie Biodiversität fördern, statt sie zu verdrängen“, so Spitzmüller. „Agri-PV bietet auch für das Burgenland große Chancen, für die regionale Energieversorgung und für den Schutz unserer Tier- und Pflanzenwelt. Wir sind auf einem guten Weg, welcher konsequent weitergegangen werden muss.“

„Der dramatische Rückgang der Artenvielfalt ist menschengemacht, und damit liegt es auch in unserer Verantwortung, diesem großen Problem wieder entgegenzuwirken“, betont Wolfgang Spitzmüller, Klubobmann der GRÜNEN Burgenland.

Der Internationale Tag des Artenschutzes erinnert an die Unterzeichnung des Washingtoner Artenschutzabkommens CITES im Jahr 1973. Angesichts von Klimakrise, Lebensraumzerstörung und massivem Artenrückgang ist der Schutz der biologischen Vielfalt heute dringlicher denn je.

 

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