Eisenstadt, 21. 7. 2026
Mit dem neuen zentralen Bettenmanagement überschreitet die rot-grüne Landesregierung eine weitere rote Linie im Pflegebereich. Nach der faktischen Verstaatlichung der mobilen Pflege übernimmt das Land nun auch die Kontrolle über die Vergabe von Pflegeplätzen. „Künftig entscheidet nicht mehr die Familie gemeinsam mit den Betroffenen, in welches Pflegeheim jemand kommt. Diese Entscheidung trifft künftig eine zentrale Stelle in Eisenstadt. Das ist ein massiver Eingriff in die Selbstbestimmung der Menschen und hat mit Wahlfreiheit nichts mehr zu tun“, kritisiert ÖVP-Landesparteiobmann Christoph Zarits.

„Es geht hier nicht um irgendeinen Verwaltungsakt, sondern um die vielleicht persönlichste Entscheidung im letzten Lebensabschnitt eines Menschen. Welches Pflegeheim gewählt wird, ob Angehörige in der Nähe sind oder welche Einrichtung den eigenen Wünschen entspricht, darf nicht von einer Behörde vorgegeben werden. Der Staat beginnt damit, über den Lebensabend der Burgenländerinnen und Burgenländer zu entscheiden. Dass es im Burgenland überhaupt so weit kommt, ist erschütternd“, so Zarits weiter.
Für den ÖVP-Landesparteiobmann zeigt das neue System eine klare politische Entwicklung. „Schritt für Schritt wird der gesamte Pflegebereich zentralisiert und verstaatlicht. Zuerst wurden in der mobilen Pflege Einheitsregionen geschaffen, in denen nur noch ein Anbieter tätig sein darf. Jetzt entscheidet das Land auch darüber, wer welches Pflegebett erhält. Damit verschwinden Wahlfreiheit, Vielfalt und Mitbestimmung endgültig aus unserem Pflegesystem.“
„Dieses harmlos klingende Bettenmanagement ist in Wahrheit einer der tiefgreifendsten Eingriffe in die persönliche Freiheit der letzten Jahre. Pflege braucht Menschlichkeit und individuelle Entscheidungen, keine zentrale Zuteilung durch die rot-grüne Landesregierung. Diese Entwicklung muss gestoppt werden. Das Burgenland darf kein Land werden, in dem der Staat bestimmt, wo Menschen ihren Lebensabend verbringen“, so Zarits abschließend.

