Eisenstadt, 27. 8. 2026
Volkspartei fordert 10.000 Euro Startkapital für das erste Eigenheim – 200 Millionen Euro Verlust durch Doskozils Wohnbaupolitik entsprechen rechnerisch der Förderung von 20.000 Eigenheimen
„Das Burgenland war immer ein Land des Eigentums. Gerade jetzt, wo Bauen und Finanzieren schwieriger werden, müsste das Land jungen Menschen helfen, sich etwas Eigenes aufzubauen. Doch Rot-Grün macht das Gegenteil“, kritisiert Klubobmann Bernd Strobl. Die vergünstigte vorzeitige Rückzahlung sei zwar für den einzelnen Darlehensnehmer attraktiv, für das Land aber ein schlechtes Geschäft. „Diese Darlehen sind Vermögen des Landes. Doskozil verzichtet auf einen Teil dieser Forderungen, um heute schneller zu Geld zu kommen. Mindestens 200 Millionen Euro gehen dadurch langfristig verloren. Dieses Geld fehlt künftig für Wohnbau, Sanierungen und leistbares Wohnen.“
JVP-Landesobmann Daniel Heintz fordert deshalb eine konkrete Unterstützung für den Einstieg ins Eigentum: „Wer sich im Burgenland sein erstes Eigenheim schafft, soll vom Land 10.000 Euro Startkapital bekommen. Eigentum darf nicht davon abhängen, ob Eltern oder Großeltern das notwendige Geld bereitstellen können. Wer arbeitet und bereit ist, Verantwortung zu übernehmen, muss auch weiterhin die Chance haben, sich etwas Eigenes aufzubauen.“
Die Dimension werde mit einer einfachen Rechnung deutlich: 200 Millionen Euro entsprechen 20.000 Mal 10.000 Euro Startkapital. „Mit jener Summe, auf die das Land durch Doskozils Finanzpolitik freiwillig verzichtet, könnten rechnerisch 20.000 erste Eigenheime beziehungsweise Eigentumswohnungen unterstützt werden. Ohne diese katastrophale rot-grüne Finanzpolitik wären solche Unterstützungen finanzierbar“, betont Heintz.
Zusätzlich soll geprüft werden, wie eine Eigenkapital-Garantie des Landes helfen könnte, wenn eine grundsätzlich solide und leistbare Finanzierung ausschließlich am fehlenden Eigenkapital scheitert. „Wir wollen keine riskanten Kredite ermöglichen. Aber ein junger Mensch mit solidem Einkommen soll nicht deshalb am ersten Eigenheim scheitern, weil ihm am Beginn das notwendige Eigenkapital fehlt“, so Heintz.
„Doskozil nimmt bei den Wohnbaudarlehen einen Verlust von 200 Millionen Euro in Kauf, um kurzfristig Geld ins Landesbudget zu bekommen. Wir würden diese Mittel dafür einsetzen, die Burgenländer langfristig zu entlasten und Eigentum zu ermöglichen. 200 Millionen Euro entsprechen 20.000 Mal 10.000 Euro Startkapital für das erste Eigenheim. Rot-Grün setzt auf kurzfristiges Geld, wir setzen auf langfristige Chancen für die jungen Burgenländerinnen und Burgenländer“, so Strobl und Heintz abschließend


