Dauereinsatz für die ARBÖ-Pannenfahrer – 300 Einsätze im Burgenland

Eisenstadt, 9. 1. 2026

Mit der Kältewelle startete auch die Hochsaison für die ARBÖ-Pannenfahrer im Burgenland. „In den vergangenen sieben Tagen mussten die ARBÖ-Techniker zu gut 300 Einsätzen ausrücken“, sagte Gerhard Graner, technischer Leiter des ARBÖ im Burgenland. „Um den Autofahrern rasch und zuverlässig helfen zu können, wurden das Pannenteam und der Bereitschaftsdienst für Nachteinsätze zusätzlich verstärkt.“

Hauptgrund für die Einsätze des ARBÖ in gut 80 Prozent der Fälle waren defekte Batterien. „Wie immer in diesen Kältephasen geben schwache, ältere Akkus den Geist auf“, erklärte Graner. Eine Möglichkeit, solchen Defekten zu entgehen, wäre der rechtzeitige Austausch der alten Autobatterien, meint der ARBÖ-Experte. Die Leistungsfähigkeit der Akkus kann bei einem Check, der in allen ARBÖ-Prüfzentren angeboten wird, festgestellt werden.

Bei mehr als zehn Prozent aller Einsätze waren elektronische Defekte die Ursache. „Moderne Fahrzeuge sind mit zahlreichen elektronischen Helferlein ausgestattet. Häufig in den vergangenen Tagen war der Ausfall von Assistenzsystemen, die mit Sensoren gesteuert werden. Sind diese Sensoren verschmutzt oder vereist, können beispielsweise der Bremsassistent, der Abstandswarner oder der Tempomat ausfallen. Die Warnlampen am Armaturenbrett weisen auf die Störung dieser Systeme hin“, führte Graner aus. „Deshalb sollten die Sensoren, die bei den meisten Pkw gut und leicht zu finden sind, regelmäßig gereinigt werden.“

Für die übrigen Panneneinsätze waren Klassiker wie zum Beispiel vereiste Türschlösser oder kaputte Zentralverriegelungen ausschlaggebend.

„Da es auch in den kommenden Tagen kalt bleiben soll, bleibt der ARBÖ-Pannendienst weiterhin verstärkt, um den Autofahrern im Burgenland rasch helfen zu können“, kündigte Graner an.

Auch Autolenker können mit ein paar Tipps und Tricks dafür sorgen, dass das Auto fahrtauglich bleibt:

 

  • Vor wichtigen Terminen beziehungsweise nach längeren Stehzeiten in der Kälte bereits im Vorfeld einen Test-Start durchführen, um eine schwächelnde Autobatterie frühzeitig zu erkennen und gegebenenfalls möglichst stressfrei reagieren zu können.
  • Beim Startvorgang Verbraucher wie Sitzheizung, Lenkradheizung oder Klimaanlage ausschalten, da diese Anwendungen extrem viel Strom benötigen und die ohnehin schon an der Leistungsgrenze befindliche Batterie noch weiter schwächen.
  • Starthilfekabel für Notfälle ins Auto legen – auch um anderen Autofahrern helfen zu können.
  • Dieselfrostschutz in den Tank füllen, damit der Diesel nicht ausflockt und der Treibstofffilter nicht einfriert.

 

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