Eisenstadt, 12. 1. 2026
Das Burgenland liegt im Herzen Europas und ist als Grenzregion besonders auf ein handlungsfähiges und sicheres Europa angewiesen. Die Volkspartei Burgenland betont Seite an Seite mit dem Europaabgeordenten Lukas Mandl die Bedeutung einer klaren europäischen Verantwortung bei Sicherheit und Migration sowie einer starken regionalen Entscheidungsfreiheit in den Bundesländern und Gemeinden.

„Sicherheit ist die Grundlage für Frieden und Stabilität in Europa. Der Schutz der Außengrenzen und ein konsequenter Kampf gegen illegale Migration sind zentrale Aufgaben der Europäischen Union. Die Volkspartei steht auf europäischer Ebene gemeinsam mit Kanzler Stocker für diesen klaren Kurs. Gleichzeitig ist für uns entscheidend, dass Europa die großen Fragen klärt, während regionale Anliegen dort entschieden werden, wo die Menschen leben. Föderalismus und Subsidiarität sind der Schlüssel für ein Europa, das den Regionen nützt“, sagt Landesparteiobmann Christoph Zarits.
Lukas Mandl ist der längstdienende Europaabgeordnete der ÖVP und Sicherheitssprecher im Europaparlament, er sagt: „Vor genau zehn Jahren war die Migrationskrise an einem Siedepunkt. Das Burgenland war besonders betroffen. Auch Menschen, die sich auf den Weg gemacht hatten, obwohl sie keine Chance auf Aufenthalt in Europa hatten, waren und sind negativ betroffen. Es war unmenschlich, Menschen vorzumachen, jeder könne sich in Europa niederlassen. In der Vorperiode haben wir den Migrationspakt verhandelt, damit Europa endlich seine Verantwortung wahrnehmen kann. In dieser Periode setzen wir den Migrationspakt um, und zwar Seite an Seite mit dem aus Österreich stammenden zuständigen Kommissar Magnus Brunner.“
„Es geht um Aufklärung in vielen Sprachen in anderen Teilen der Welt. Es geht um harte Bekämpfung der organisierten Schlepperkriminalität, effektiven Außengrenzschutz, schnellere Asylverfahren, konsequente Abschiebungen, die Zusammenarbeit mit Drittstaaten und die Anerkennung der bisherigen Leistungen besonders betroffener Staaten. Österreichs Leistungen werden endlich anerkannt. Nach EU-Regeln sind bei uns keine weiteren Asylwerber aufzunehmen. Wir schaffen auf europäischer Ebene die Regeln. Österreich hat unter Innenminister Gerhard Karner eine beachtliche Bilanz im Rückgang von Asylwerbern und der Durchführung von Abschiebungen“, so Mandl.
Der 46jährige Mandl wurde im Vorjahr zum Präsidenten der Assembly of European Regions (AER) gewählt. Das Burgenland gehört der AER an. Mandl betont: „Europa kann nur funktionieren, wenn es ein Europa der Regionen ist. Jetzt verhandeln wir den mehrjährigen EU-Finanzrahmen, also das langfristige Budget. Da gibt es manche Zentralisten in der Kommission, die Regionen schwächen wollen. Das werden wir nicht zulassen. Hier und in anderen Themen bin ich in enger Abstimmung mit Christoph Zarits und seinem Team, damit in Europa gilt, was Europa immer dienlich war: dass lokal und regional entscheiden werden kann, was am besten dort entschieden wird. Und das ist sehr viel“, so Mandl.
„Gerade in einer sich verändernden Welt braucht es ein Europa, das schützt und Verantwortung übernimmt. Sicherheit an den Außengrenzen und starke Regionen im Inneren gehören zusammen. Die Volkspartei steht für ein Europa, das nützt – den Menschen, der Wirtschaft, den Regionen und dem Burgenland“, sagen Zarits und Mandl abschließend.

