Eisenstadt, 13. 2. 2026
Die Volkspartei Burgenland präsentiert einen klaren 3-Punkte-Plan für spürbar günstigeren Strom für alle Burgenländerinnen und Burgenländer. Während der Verbund, die EVN und andere Energieversorger bereits mit gutem Beispiel vorangehen und ihre Strompreise auf rund 10 Cent pro Kilowattstunde gesenkt haben, bleibt die Burgenland Energie weiterhin deutlich darüber. „Andere Energieversorger zeigen, dass günstiger Strom möglich ist. Jetzt muss auch die Burgenland Energie endlich handeln. Unser Ziel ist ein fairer Strompreis von 10 Cent pro Kilowattstunde für alle Haushalte im Burgenland“, stellt Klubobmann Bernd Strobl klar.
Ein zentraler Bestandteil des Plans ist die Einführung eines einheitlichen und günstigen Stromtarifs für alle Burgenländerinnen und Burgenländer. Gleichzeitig fordert die Volkspartei das sofortige Aus für den sogenannten Fanclub Burgenland. „Der Fanclub ist kein echter Vorteil für die Kunden, sondern eine teure Schmähparade. Günstiger Strom steht nur zeitweise zur Verfügung, den Rest des Verbrauchs müssen die Menschen weiterhin zu hohen Tarifen bezahlen. Zusätzlich wird auch noch ein Mitgliedsbeitrag von fast 50 Euro pro Zählpunkt verlangt. Das bringt den Burgenländern keinen Nutzen und gehört daher abgeschafft“, betont Strobl weiter. Echte Energiegemeinschaften würden bereits jetzt zeigen, dass Strompreise von unter 8 Cent pro Kilowattstunde möglich sind. Sie sind ein Beispiel dafür, wie regionale Versorgung funktionieren kann und die Burgenländerinnen und Burgenländer direkt von günstiger Energie profitieren können.
Als dritten Punkt fordert die Volkspartei ein Maßnahmenpaket zur Senkung der Netzkosten im Burgenland. Diese gehören österreichweit zu den höchsten und belasten Haushalte sowie Betriebe massiv. „Wir brauchen eine transparente Überprüfung der Netzinvestitionen, eine stärkere Kostenkontrolle sowie eine effizientere Nutzung bestehender Netzinfrastruktur. Die rot-grüne Landesregierung und die Burgenland Energie müssen sicherstellen, dass der notwendige Ausbau der Stromnetze wirtschaftlich erfolgt und die Kosten nicht einseitig bei den Kunden landen“, erklärt Strobl weiter.
Der vorgelegte 3-Punkte-Plan zeigt konkrete und rasch umsetzbare Schritte für leistbaren Strom im Burgenland auf. Die Volkspartei fordert daher auch Verhandlungen auf parlamentarischer Ebene, um diese Maßnahmen rasch umzusetzen. „Wir haben bereits zu viel Zeit verloren und mit falschen Marketing-Tricks die Stromkosten für die Bevölkerung künstlich hoch gehalten. Jetzt ist es Zeit zu handeln. Unser Plan ist einfach umsetzbar, wenn der politische Wille der rot-grünen Landesregierung tatsächlich vorhanden ist“, so Strobl abschließend.
Der 3-Punkte-Plan der Volkspartei Burgenland für günstigen Strom:
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Einführung eines Stromtarifs von 10 Cent pro Kilowattstunde für alle Burgenländerinnen und Burgenländer.
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Sofortige Abschaffung des Fanclub Burgenland.
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Maßnahmenpaket zur nachhaltigen Senkung der Netzkosten im Burgenland.


